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Reiseänderungen

Kroatien 2026: Diese Änderungen kommen auf Reisende zu!

Kroatien 2026: Diese Änderungen kommen auf Reisende zu!
(Symbolbild FOTO: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Kroatien bleibt Urlaubsziel Nummer eins – doch 2026 bringt Änderungen, die jeder Reisende kennen sollte.

Kroatien gehört für Österreicherinnen und Österreicher seit Jahren zu den ersten Adressen, wenn es um den Sommerurlaub geht. Die vergleichsweise kurze Anfahrt mit dem Auto, das kristallklare Adriawasser und die Vielzahl an Küstenorten ziehen jährlich Millionen Reisende in das Nachbarland. Das Jahr 2026 bringt dabei einige Neuerungen mit sich – von einem modernisierten Mautsystem über neue Vorschriften beim Verkauf von Energy-Drinks bis hin zu einer stärkeren Digitalisierung im Tourismusbereich.

Zunächst eine beruhigende Information für alle, die bereits für diesen Sommer gebucht haben: Bis Ende August 2026 bleibt alles beim Alten. Das Anstellen vor den Mautstationen, für viele Kroatien-Reisende ein fast schon vertrautes Ritual zu Ferienbeginn, gehört allerdings langfristig der Vergangenheit an.

Digitales Mautsystem

Kroatien stellt sein Mautsystem auf digitale Erfassung um – Schranken und Tickets werden schrittweise durch moderne Mautportale und Kameras ersetzt. Mehr als 200 solcher Portale und über 1.700 Kameras sind geplant. Den Anfang macht die Autobahn A3 zwischen Zagreb und Lipovac.

Für Motorräder sowie Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen ist eine digitale Kennzeichenregistrierung vorgesehen. Reisende haben die Möglichkeit, ihr Kennzeichen bereits vor Reiseantritt online anzumelden und eine Zahlungsmethode zu hinterlegen – die Mautgebühr wird anschließend automatisch abgerechnet. Wer diese Registrierung nicht vorab vornimmt, kann dies auch noch direkt auf der Autobahn erledigen, wo eigene Schnellregistrierungsspuren eingerichtet werden.

Neue Vorschriften

Auch in der Gastronomie tritt eine relevante Änderung in Kraft: Restaurants, Bars und Cafés werden Energy-Drinks künftig nicht mehr an Personen unter 18 Jahren abgeben dürfen – weder im Ausschank noch im Verkauf. Ausschlaggebend sind gesundheitliche Bedenken im Zusammenhang mit dem hohen Koffein- und Zuckergehalt solcher Getränke sowie mögliche Risiken bei übermäßigem Konsum durch Jugendliche. Für Familien im Urlaub bedeutet das konkret: Minderjährige werden in gastronomischen Betrieben keinen Energy Drink mehr bestellen können.

Darüber hinaus werden die Kontrollen im Tourismussektor verschärft. Neben staatlichen Stellen sollen künftig auch lokale Behörden aktiver gegen illegale Vermietungen und nicht registrierte Unterkünfte vorgehen können. Kroatien verfolgt damit das Ziel, faire Bedingungen für alle Anbieter zu schaffen und die Qualität des touristischen Angebots dauerhaft zu sichern.

Wer seine Kroatienreise für 2026 bereits gebucht hat, muss laut ÖAMTC keine Konsequenzen befürchten. Bestehende Buchungen behalten uneingeschränkt ihre Gültigkeit, und auch für die aktuelle Urlaubssaison entstehen Reisenden dadurch keinerlei Nachteile.

Das neue digitale Mautsystem soll auf lange Sicht dazu beitragen, Staus zu reduzieren und die Wartezeiten auf kroatischen Autobahnen spürbar zu verkürzen.

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KO KOSMO-Redaktion
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