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5 STUFEN PLAN

3G im Job ab Montag: Regierung plant noch weitere Corona-Verschärfungen

(FOTO: BKA/Florian Schrötter, zVg.)

Am gestrigen Mittwoch hatten wir einen Jahreshöchstwert an Corona-Neuinfektionen von 4.261. In den Spitälern sind bereits 250 Intensivbetten belegt. Es drohen weitere Verschärfungen.

Erst vergangenen Freitagabend hat die Bundesregierung angesichts der steigenden Corona-Neuinfektionen ihren erweiterten 5-Stufen-Plan präsentiert, der sich an der Auslastung der Intensivbetten orientiert. Derzeit befinden wir uns österreichweit noch in Stufe 1, doch schon sehr bald könnte Stufe 2 (300 belegte Intensivbetten) erreicht sein. Vor allem die Spitäler machen Sorgen: Mittlerweile liegen 1.257 Patienten im Spital, 30 Prozent mehr als vor einer Woche. Auf den Intensivstationen sind bereits 250 Betten belegt, deutlich mehr als vor einem Jahr. Und das wirkt sich auch auf die Verschärfung der Corona-Maßnahmen aus.

Ab 1. November: 3G-Nachweis am Arbeitsplatz verpflichtend
Bereits ab kommendem Montag muss man im Job verpflichtend nachweisen, dass man geimpft, genesen oder getestet ist. Die Regierung möchte so die Impfquote erhöhen. Kontrollieren sollen das ganze die Chefs selbst, denn eine flächendeckende Überprüfung ist in der neuen Corona-Verordnung ab Montag nicht vorgesehen. Bei Verstößen drohen den Arbeitnehmern bis zu 500 Euro Strafe, den Arbeitgebern bis zu 3.600 Euro. Außerdem kann Arbeitnehmern, die einen 3G-Nachweis verweigern sogar fristlos gekündigt werden.

Chef kennt Impfstatus
Bisher war es dem Arbeitgeber nicht möglich, den Impfstatus der Angestellten einzusehen. Doch das ändert sich jetzt: Die Firmenleitung darf Impfzeugnisse verlangen, wie die „Heute“ schreibt. Die Maskenpflicht am Arbeitsplatz entfällt. Ausnahmen sind jedoch Spitäler und Pflegeeinrichtungen. Und: In „begründeten Fällen“ darf der Arbeitgeber auch strengere Maßnahmen anordnen.

Jetzt drohen Verschärfungen
Doch während erst mit kommenden Montag die neuen Verschärfungen, sprich die 3G-Regel am Arbeitsplatz umgesetzt wird, soll die Regierung laut „Heute“ schon jetzt noch weitere Corona-Verschärfungen planen. Diese seien auch am Mittwoch im Krisenstab mit den Ländern Thema gewesen.

Das Gesundheitsministerium überraschte mit der Nachricht, dass bereits an einer neuen Novelle der Covid-Verordnung gearbeitet werde. Zwar wurden dazu keine weiteren Details genannt, doch die steigenden Zahlen, lassen eigentlich nur weitere Verschärfungen zu. Die letzte Verordnung wurde erst am Montag in Kraft gesetzt.

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