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"Nicht rausgehen!"

41 Grad: Tödliche Hitzewelle rollt über den Balkan

41 Grad: Tödliche Hitzewelle rollt über den Balkan
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2 Min. Lesezeit |

Mit Temperaturen bis 41 Grad rollt eine gefährliche Hitzewelle über den Balkan. Mehrere Länder aktivieren Warnsysteme, während Experten vor gesundheitlichen Risiken warnen.

Eine extreme Hitzewelle erfasst derzeit den Balkan mit prognostizierten Temperaturen von bis zu 41 Grad in den nächsten Tagen – Werte, die selbst für diese südeuropäische Region außergewöhnlich sind. In mehreren Ländern wie Bosnien, Kroatien und Serbien wurden bereits Warnsysteme aktiviert. Fachleute raten dringend von Aktivitäten im Freien ab. Die sengende Hitze stellt besonders für Säuglinge, ältere Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen eine erhebliche Gefahr dar.

Der bosnische Wetterdienst mahnt: „Vermeiden Sie Aktivitäten im Freien und bereiten Sie sich auf hohe Temperaturen vor, die für Risikogruppen wie ältere und sehr junge Menschen zu Gesundheitsrisiken führen können.“

In Kroatien werden ebenfalls Extremtemperaturen erwartet, mit Schwerpunkten in Zagreb und den östlichen Landesteilen. Nach verheerenden Waldbränden am vergangenen Wochenende, die zahlreiche Häuser an der Adriaküste zerstörten, bleibt die Feuerwehr weiterhin in höchster Einsatzbereitschaft.

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Brandgefahr steigt

Albanien verzeichnete allein im letzten Tageszyklus acht Brandbekämpfungen. In Serbien sollen die Temperaturen auf etwa 39 Grad ansteigen – deutlich über den für Juni typischen Durchschnittswerten.

„Dies ist nur die erste von mindestens drei erwarteten Hitzewellen zwischen Juni und August in Bosnien“, erklärt der Meteorologe Bakir Krajinovic. Er sieht im Klimawandel den Hauptverursacher für diese extremen Temperaturen und betont die zunehmende Häufigkeit von Wetterextremen und Hitzerekorden.

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Weitere Wellen folgen

Zwar wird mit einer leichten Abkühlung bis zum Freitag gerechnet, doch bereits in der kommenden Woche soll eine weitere Hitzewelle den Balkanraum erreichen.

Behörden in Alarmbereitschaft

In Kroatien und Serbien sind Feuerwehr und Rettungsdienste nach den jüngsten Waldbränden und angesichts der anhaltenden Extremtemperaturen in höchster Alarmbereitschaft. Die Einsatzkräfte stehen bereit, um auf weitere Brände und gesundheitliche Notfälle schnell reagieren zu können.

Das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit des Kosovo hat konkrete Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung veröffentlicht. Neben dem Meiden von Aktivitäten im Freien während der Mittagshitze empfehlen die Experten das Abdunkeln von Wohnräumen und das Vermeiden jeglicher körperlicher Anstrengung. In Kroatien und Bosnien gilt mittlerweile die höchste Warnstufe sowohl für Brandgefahr als auch für gesundheitliche Risiken.

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KO KOSMO-Redaktion
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