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Goldfieber

5.000-Dollar-Marke geknackt: Gold-Hysterie erfasst Wien

5.000-Dollar-Marke geknackt: Gold-Hysterie erfasst Wien
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Goldfieber in Wien-Liesing: Vor Edelmetallgeschäften bilden sich lange Warteschlangen. Der Rekordpreis von über 5.000 Dollar pro Unze treibt Käufer wie Verkäufer an.

In Wien-Liesing herrscht derzeit regelrechter Goldandrang. Am Dienstagnachmittag bildeten sich lange Warteschlangen vor den entsprechenden Geschäften, da zahlreiche Wiener das Edelmetall als Geldanlage favorisieren. Die seit Wochen anhaltende Preissteigerung bei Gold sorgt für anhaltendes Interesse – unabhängig davon, ob die Menschen kaufen oder verkaufen möchten.

Der kontinuierlich steigende Goldpreis fungiert als wesentlicher Antriebsfaktor für diesen Trend. Experten bestätigen, dass sich der Wert weiterhin auf einem hohen Niveau bewegt und prognostizieren eine Fortsetzung dieser Entwicklung. Die Begeisterung dürfte auch 2026 nicht abflauen: Die wachsende Nachfrage trieb den Goldpreis am Sonntag erstmals über die symbolische Schwelle von 5.000 Dollar.

⇢ Gold-Fieber: Magische 5.000-Dollar-Marke zum Greifen nah

Eine Feinunze Gold wurde zu diesem Zeitpunkt für 5.026 Dollar (umgerechnet 4.237 Euro) gehandelt. Informationen der Tageszeitung „Heute“ zufolge besteht die erhöhte Nachfrage bereits seit geraumer Zeit. Viele Anleger betrachten Gold traditionell als sichere Investition in Krisenzeiten.

Lange Warteschlangen

Ein aufmerksamer Leser dokumentierte die beeindruckende Warteschlange vor einem Fachgeschäft per Video. Die Wartenden profitierten dabei von angenehmen Wetterbedingungen mit Sonnenschein und klarem Himmel.

Anhaltender Trend

Bereits zu Jännerbeginn erregte ein vergleichbarer Ansturm auf eine Filiale der „Münze Österreich“ öffentliche Aufmerksamkeit. Damals nahmen Interessenten trotz frostiger Temperaturen Wartezeiten von etwa zwei Stunden in Kauf. Laut der Unternehmenssprecherin verzeichnete man im Oktober 2025 außergewöhnlich hohe Verkaufszahlen. Während im November ein leichter Rückgang zu beobachten war, intensivierte sich die Nachfrage im Dezember zur Weihnachtszeit wieder deutlich.

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KO KOSMO-Redaktion
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