Der vergangene Sommer brachte schwere Unwetter ins Burgenland, besonders betroffen war der Bezirk Oberwart. Im Juni richteten die Wassermassen verheerende Schäden an. Das Land zog nun Bilanz über die Hilfsmaßnahmen, die seitdem umgesetzt wurden.

Schnelle Unterstützung in Millionenhöhe
Die burgenländische Landesregierung stellte sicher, dass die Unterstützung schnell und unbürokratisch an die Betroffenen gelangte. Über 11 Millionen Euro wurden bislang in Form direkter Hilfen und Förderzusagen ausgezahlt. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) hob hervor, wie essenziell diese Hilfe für die rasche Durchführung von Reparaturen war: „Rechnungen können direkt beim Land eingereicht werden, ohne dass eine Vorfinanzierung erforderlich ist – ein entscheidender Schritt, um schnell und unbürokratisch zu helfen.“
Fördersummen für Privathaushalte und Unternehmen
Fast 400 Förderzusagen wurden bereits erteilt. Die eingereichten Rechnungen werden laufend geprüft und bezahlt, die wenigen noch offenen Fälle befinden sich in der abschließenden Bearbeitung. Hierbei wurden alle notwendigen Gutachten bereits beauftragt, was zur erfolgreichen Behebung zahlreicher Schäden beigetragen hat.
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Das Hilfsprogramm wurde erweitert: Privathaushalte können nun bis zu 150.000 Euro brutto erhalten, während für Unternehmen, einschließlich landwirtschaftlicher Betriebe, ein Maximalbetrag von 75.000 Euro netto verfügbar ist. Von den Schadenssummen werden etwaige Versicherungsleistungen abgezogen, wobei ein pauschaler Betrag von 10.000 Euro in Betracht gezogen wird. Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf würdigte die Maßnahme als ein starkes Zeichen der Solidarität: „Mit dieser Rekordsumme und dem klaren Fokus auf die direkte Unterstützung der Betroffenen hat das Land Burgenland ein starkes Signal der Solidarität gesetzt.“