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„18Plus“

Ludwig startet Joboffensive für Jugendliche!

Ludwig startet Joboffensive für Jugendliche!
FOTO: Stadt Wien/Christian Jobst
2 Min. Lesezeit |

Die Roten präsentieren ihr Programm im K47: Eine Joboffensive für Jugend, Kulturinitiativen und Gesundheitspläne sollen Wien stärken. Die Kritiker bleiben skeptisch.

Die Wiener SPÖ hat mit ihrem Wahlkampfauftakt im „K47“ in der Wiener Innenstadt ein umfassendes Programm vorgestellt, das auf die Sicherung von Fachkräften und die Förderung von Kultur und Gesundheit abzielt. Im Zentrum steht die Einführung der Joboffensive „18Plus“, die Jugendlichen über den Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF) für vier Monate Beschäftigung bieten soll. Ziel dieser Initiative ist es, die Jugendarbeitslosigkeit zu senken und den Bedarf an Fachkräften zu decken. Parallel dazu plant die SPÖ die Gründung einer neuen Frauen-Arbeitsstiftung, um den internationalen Tendenzen entgegenzuwirken, die Frauen aus dem Erwerbsleben drängen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die kulturelle Förderung. Bürgermeister Michael Ludwig kündigte ein neues Kunstzentrum am Otto-Wagner-Areal an, das Bildung, Kultur und Wissenschaft vereinen soll. Er betonte die Wichtigkeit eines niederschwelligen Zugangs zur Kultur und verwies auf den kostenfreien Kultursommer sowie die Möglichkeit, das Wien Museum kostenfrei zu besuchen.

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Gesundheitsinitiativen

Im Gesundheitsbereich plant Ludwig die Einführung von „Gesundenuntersuchungen in einem Haus“, um den Zugang zu medizinischen Dienstleistungen zu erleichtern. Eine Vereinbarung mit der MedUni Wien soll dies unterstützen. Zudem sollen Reha-Klassen für die psychosoziale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen eingerichtet werden, um deren Rückkehr in den regulären Unterricht zu erleichtern.

Ludwig hob hervor, dass Wien trotz hoher Arbeitslosigkeit als einziges Bundesland ein Wirtschaftswachstum verzeichnen konnte. Er betonte, dass die Stadt Haushalte und Betriebe unterstützte, um die Inflation abzufedern, und dass Wien von allen Bundesländern die Haushalte am meisten entlastet habe.

Oppositionelle Kritik

Kritik an Ludwigs Plänen kam von der Opposition. Der Wiener FPÖ-Obmann Dominik Nepp kritisierte, dass Ludwig „abgehoben“ sei und die realen Probleme in Wien nicht erkenne, wie etwa den Sanierungsstau in den Gemeindebauten und die Ausgaben für Mindestsicherungen. ÖVP-Obmann Karl Mahrer bemängelte das Fehlen von Lösungen in den Bereichen Sicherheit, Integration und Bildung. Er forderte konkrete Antworten auf die massiven Probleme in der Stadt, die seiner Meinung nach weiterhin ungelöst blieben.

Bürgermeister Ludwig erinnerte an die Herausforderungen der vergangenen Jahre, darunter die Corona-Pandemie, den Ukraine-Krieg und die Teuerungskrise, und zeigte sich zuversichtlich, das gute Ergebnis der letzten Landtagswahl 2020 wiederholen zu können.

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KO KOSMO-Redaktion
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