Rot-weiß-rote Fahnen, Plakate und tosender Applaus: Österreichs ESC-Held JJ kehrte mit der begehrten Trophäe im Gepäck triumphierend nach Wien zurück.
Mit einem triumphalen Lächeln im Gesicht kehrte JJ (24) nach seinem Eurovision-Triumph in die Heimat zurück. Der Wiener Opernsänger mit philippinischen Wurzeln landete bereits um 16.15 Uhr am Flughafen Schwechat – früher als ursprünglich angekündigt. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich in der Ankunftshalle schon zahlreiche Anhänger versammelt, ausgestattet mit rot-weiß-roten Fahnen, selbstgemalten Plakaten und roten Ballons.
Als der frischgebackene ESC-Champion gegen 17 Uhr die Halle betrat, brandete tosender Applaus auf. Trotz des Medienrummels nahm sich der 24-Jährige Zeit für seine Unterstützer, posierte für Erinnerungsfotos, verteilte Autogramme und wechselte persönliche Worte mit seinen begeisterten Fans, die ihn am liebsten gar nicht mehr gehen lassen wollten.
Historischer Erfolg
Nachdem die Trophäe die Sicherheitskontrolle am Zürcher Flughafen passiert hatte, präsentierte sich der Künstler sichtlich erleichtert und glücklich mit dem gläsernen Preis in Händen. Mit diesem Erfolg schreibt JJ Musikgeschichte: Der junge Wiener reiht sich als erst dritter österreichischer Sieger nach Udo Jürgens und Conchita Wurst in die Annalen des weltweit größten Musikwettbewerbs ein.
Im Anschluss an den Flughafenempfang wurde eine Pressekonferenz am Küniglberg (Sitz des ORF) angekündigt.
Hochrangiger Empfang und Vorbereitungen für 2026
Bundespräsident Alexander Van der Bellen würdigte JJs Leistung als „kulturellen Meilenstein für Österreich“ und lud den Künstler zu einem offiziellen Empfang in die Hofburg ein, der bereits für Montag angesetzt wurde. Auch auf politischer Ebene löste der Triumph Begeisterung aus: Kulturministerin Muna Duzdar bezeichnete den Sieg als eine „einzigartige Chance, Österreichs kulturelle Vielfalt zu präsentieren“ und stellte bereits ein Sonderbudget von 15 Millionen Euro für die Ausrichtung des Wettbewerbs in Aussicht.
Hinter den Kulissen laufen beim ORF bereits die ersten Vorbereitungen für den Eurovision Song Contest 2026. Als mögliche Austragungsorte werden derzeit das Wiener Ernst-Happel-Stadion, die Stadthalle und das Austria Center gehandelt. Die endgültige Entscheidung über den Veranstaltungsort soll in den kommenden Wochen fallen, nachdem technische und logistische Anforderungen geprüft wurden.