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Politik

Russland bietet Musk nach Trump-Attacke Asyl an

Russland bietet Musk nach Trump-Attacke Asyl an
FOTO: EPA-EFE/SHAWN THEW
2 Min. Lesezeit |

Während Trump und Musk auf X einen hitzigen Schlagabtausch führen, mischt sich Russland mit ungewöhnlichen Angeboten ein – von Medwedews Vermittlungsversuch bis zu Asylangeboten.

Der Streit zwischen Donald Trump und Elon Musk hat nun auch internationale Dimensionen erreicht. Auf der Plattform X liefern sich der ehemalige US-Präsident und der Tech-Milliardär derzeit einen intensiven verbalen Schlagabtausch. Auslöser der Auseinandersetzung ist ein von Trump geplantes Steuergesetz, gegen das der Tesla-Chef öffentlich Position bezogen hat. Trump reagierte auf Musks wiederholte Kritik mit deutlichen Worten und bezeichnete ihn in einem emotionalen Beitrag als „verrückt geworden“. Der Unternehmer antwortete umgehend mit provokanten und ironischen Kommentaren auf seiner eigenen Plattform.

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Russische Einmischung

In die öffentliche Kontroverse hat sich mittlerweile auch Russland eingeschaltet. Der frühere russische Präsident und enge Putin-Vertraute Dmitri Medwedew bot auf X seine Vermittlungsdienste an – allerdings nicht ohne Eigeninteresse. „Streitet nicht, Jungs“, schrieb Medwedew und stellte für seine Dienste eine „angemessene Gebühr“ in Aussicht, wobei er Starlink-Aktien als mögliche Zahlungsform ins Gespräch brachte. Musk quittierte diesen Beitrag lediglich mit einem Lach-Emoji.

Weitere Reaktionen kamen aus Moskau, wo Dmitri Nowikow, stellvertretender Vorsitzender des außenpolitischen Ausschusses der Staatsduma (russisches Parlament), die Situation mit spöttischem Unterton kommentierte. „Elon Musk spielt natürlich in einer anderen Liga und wird kein Asyl brauchen“, erklärte er gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Dennoch fügte er hinzu: „Aber sollte er Asyl brauchen, könnte Russland ihm das natürlich gewähren.“

Kreml-Zurückhaltung

Deutlich zurückhaltender äußerte sich Kremlsprecher Dmitri Peskow zur Angelegenheit. Laut TASS bezeichnete er den Konflikt als „eine interne Angelegenheit der USA“ und betonte, dass Russland „auf keine Weise vor, sich einzumischen oder es irgendwie zu kommentieren“ habe. Trump werde die Situation nach Peskows Einschätzung selbständig regeln können.

Dennoch fügte er hinzu: „Aber sollte er Asyl brauchen, könnte Russland ihm das natürlich gewähren.“

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KO KOSMO-Redaktion
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