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Kopfschmerzen

Durchbruch bei Migräne: Neue Therapie soll Schmerzen lindern

Durchbruch bei Migräne: Neue Therapie soll Schmerzen lindern
Symbolfoto. FOTO: iStock/AndreyPopov
2 Min. Lesezeit |

Mehr als nur Kopfschmerzen: Eine Million Österreicher leiden unter Migräne. Doch innovative Therapien versprechen Linderung für die komplexe neurologische Erkrankung.

Etwa eine Million Menschen in Österreich kämpfen regelmäßig mit Migräne, einer komplexen neurologischen Erkrankung, die deutlich schwerwiegender ist als gewöhnliche Kopfschmerzen. „Das bedeutet jedoch weitaus mehr als Kopfschmerzen“, erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Christian Lampl, der die neurologische Abteilung am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Linz leitet. Für Patienten mit besonders häufigen und intensiven Attacken eröffnen innovative Therapieansätze neue Perspektiven – darunter monoklonale Antikörper (künstlich hergestellte Eiweißmoleküle zur gezielten Immuntherapie), die gezielt jene Moleküle blockieren, die Migräneattacken auslösen können.

Moderne Therapieformen

Anders als die ausschließlich präventiv wirkenden Antikörperpräparate, die injiziert werden müssen, existieren mittlerweile auch Medikamente in Tablettenform, die sowohl prophylaktisch als auch während einer akuten Migräneattacke eingesetzt werden können. Nachdem die Behandlung jahrzehntelang hauptsächlich auf unspezifischen Schmerzmitteln basierte, steht Betroffenen heute ein deutlich erweitertes Spektrum an Therapiemöglichkeiten zur Verfügung.

Zukunftsweisende Behandlungskonzepte, die beispielsweise auf die Regulation der Gefäßspannung im Gehirn abzielen, befinden sich derzeit noch in der Entwicklungsphase.

„Wesentlich für die Therapie ist die Unterscheidung zu anderen Formen, wie etwa Spannungskopfschmerzen“, betont Prof. Lampl.

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KO KOSMO-Redaktion
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