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Netzausfall

Netz-Kollaps bei diesem Anbieter: 250.000 Kunden betroffen

Netz-Kollaps bei diesem Anbieter: 250.000 Kunden betroffen
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Mitten in der Nacht blieben plötzlich Handys stumm und Router dunkel. Rund 250.000 A1-Kunden erlebten einen unfreiwilligen Offline-Moment.

In der Nacht zum Mittwoch bemerkten zahlreiche Österreicher Störungen im A1-Netz. Wie das Telekommunikationsunternehmen mitteilte, wurden zwischen 1 und 6 Uhr planmäßige Wartungsarbeiten durchgeführt. Bei diesen technischen Maßnahmen kam es zur Aktualisierung einzelner Hardwarekomponenten, was bei rund 250.000 Kunden zu vorübergehenden Verbindungsunterbrechungen führte. Die maximale Ausfallzeit betrug dabei 40 Minuten, wobei die meisten Beeinträchtigungen deutlich kürzer ausfielen.

Regionale Auswirkungen

Aus dem Burgenland meldete sich ein Kunde, der von einem kompletten Ausfall sowohl der Festnetz- als auch der Mobilfunkverbindung berichtete. Auch in Kärnten gab es Beschwerden über Netzprobleme. Die Webseite „allestörungen.at“ verzeichnete mitten in der Nacht einen signifikanten Anstieg der gemeldeten Störfälle.

Die A1-Pressestelle betonte den routinemäßigen Charakter der nächtlichen Arbeiten.

Die vorübergehenden Einschränkungen seien ein notwendiger Schritt gewesen, um die Netzwerkinfrastruktur zu optimieren und die langfristige Servicequalität zu gewährleisten.

Informationspolitik bei Wartungsarbeiten

Laut Angaben von A1 werden Kunden im Normalfall vorab über geplante Wartungsarbeiten per E-Mail, SMS oder über die A1-Serviceplattform informiert. Ob dies auch bei den aktuellen nächtlichen Arbeiten der Fall war, blieb zunächst unklar. Derartige Wartungsarbeiten sind für den Netzbetreiber Routine und finden meist in den frühen Morgenstunden statt, um möglichst wenige Nutzer zu beeinträchtigen.

Auch andere große österreichische Telekommunikationsanbieter wie Magenta und Drei setzen auf eine ähnliche Informationspraxis und führen regelmäßig vergleichbare Wartungsarbeiten durch. Diese dauern in der Regel wenige Minuten bis maximal eine Stunde und dienen der Modernisierung sowie der langfristigen Sicherung der Servicequalität des Netzwerks.

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KO KOSMO-Redaktion
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