Ein Eisentor stürzte auf einem Wiener Spielplatz auf ein Kleinkind. Der Vorfall löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Das zweijährige Mädchen erlitt schwere Kopfverletzungen, als das schwere Metalltor am Dienstagabend gegen 20 Uhr in der Bickgasse in Wien-Liesing auf sie fiel.
Die Berufsrettung Wien rückte umgehend zum Unfallort aus und versorgte das schwer verletzte Kind notfallmedizinisch. Nach der Stabilisierung vor Ort wurde die Zweijährige per Rettungshubschrauber in die nächstgelegene Klinik geflogen.
Notfallversorgung vor Ort
„Das Mädchen wurde vor Ort stabilisiert und nach der notfallmedizinischen Erstversorgung ins nächstgelegene Krankenhaus abtransportiert“, bestätigte ein Sprecher der Berufsrettung Wien gegenüber „Heute“. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Hergang des tragischen Unfalls zu klären.
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Sicherheitsstandards auf Wiener Spielplätzen
In Wien gelten strenge Sicherheitsvorschriften für öffentliche Spielplätze, die regelmäßige Kontrollen und Wartungen von Spielgeräten und Einfriedungen wie Metalltoren vorschreiben. Die MA 42 (Wiener Stadtgärten) ist für die laufende Instandhaltung und Überprüfung der städtischen Spielflächen verantwortlich.
Bei der Installation von schweren Elementen wie Metalltoren sind besondere Sicherheitsvorkehrungen verpflichtend – darunter stabile Verankerungen und regelmäßige Wartungsintervalle. Die Wiener Behörden betonen, dass es sich bei solchen Unfällen meist um Einzelfälle handelt, die durch technische Mängel oder Wartungsdefizite verursacht werden.
Aufgrund ähnlicher Vorfälle in der Vergangenheit arbeitet die Stadt kontinuierlich daran, die Sicherheitsmaßnahmen auf Spielplätzen weiter zu verbessern. Der aktuelle Unfallhergang wird nun genau untersucht, um mögliche Schwachstellen im Sicherheitskonzept zu identifizieren.
Experten empfehlen Eltern, Spielplätze vor der Nutzung auf sichtbare Schäden oder lose Teile zu kontrollieren und bei Auffälligkeiten umgehend die zuständigen Behörden zu informieren.
📍 Ort des Geschehens