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Geburtstag

Millionen-Vertrag und Skandal-Party: Barça zittert um Wunderkind Yamal

Millionen-Vertrag und Skandal-Party: Barça zittert um Wunderkind Yamal
FOTO: EPA/Enric Fontcuberta
3 Min. Lesezeit |

Vom Wunderkind zum Millionär mit Skandal-Potenzial: Lamine Yamal erhält bei Barça einen Mega-Vertrag und die legendäre Nummer 10, doch seine Geburtstagsfeier sorgt für Empörung.

Lamine Yamal band sich am Mittwoch langfristig an den FC Barcelona und setzte seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag, der dem gerade volljährig gewordenen Offensivtalent eine massive finanzielle Aufwertung beschert. Statt der bisherigen 1,6 Millionen Euro soll der spanische Nationalspieler künftig rund 20 Millionen Euro pro Saison kassieren. Zusätzlich erhält der Rechtsaußen die legendäre Rückennummer 10, die durch die Leihe von Ansu Fati zu AS Monaco unter Trainer Adi Hütter frei wurde und einst von Vereinsikone Lionel Messi getragen wurde. Die Katalanen feierten die Vertragsverlängerung ihres Juwels medienwirksam.

Die mit Spannung erwartete Vertragsverlängerung sorgt in ganz Fußball-Spanien für Schlagzeilen, doch nicht alle davon sind positiv. Inmitten der Euphorie über die sportliche Zukunft des Ausnahmetalents werden auch kritische Stimmen laut. Droht dem Youngster der Realitätsverlust? Für Aufsehen sorgte zuletzt Yamals Geburtstagsfeier zur Volljährigkeit am vergangenen Samstag.

Umstrittene Feier

Im 50 Kilometer von Barcelona entfernten Olivella soll der Flügelstürmer laut Medienberichten kleinwüchsige Menschen als Teil des Unterhaltungsprogramms engagiert und bezahlt haben. Mehrere Organisationen, darunter der spanische Verband kleinwüchsiger Menschen ASDD (Asociación Española de Personas con Acondroplasia y otras Displasias), verurteilten den Vorfall scharf. Der Verband kündigte sogar rechtliche Schritte gegen den Fußballprofi an.

Vereinsinterne Sorgen

Ein Eklat, der beim FC Barcelona für Unmut sorgt, wie der spanische Journalist Jose Manuel Estrada in der Fernsehsendung „Y ahora Sonsoles“ berichtete: „Barca gefällt das nicht, sie sind bei Barca sehr besorgt.“ Der Youngster würde durch sein Verhalten „dem Image des Vereins schaden“. Estrada forderte Konsequenzen: „Die Vereinsführung sollte ihn anrufen und ihm sagen: ‚Du bist auf dem falschen Weg.'“ Der Journalist zog zudem einen Vergleich zum erst 17-jährigen Real-Madrid-Neuzugang Franco Mastantuono: „Ich wette, Mastantuono würde nicht so eine Party feiern – weil Präsident Florentino Perez es ihm nicht erlauben würde.“

Zu den Vorwürfen rund um die umstrittene Geburtstagsfeier hat sich der katalanische Klub bislang nicht öffentlich geäußert.

Staatliche Untersuchung eingeleitet

Der Fall zieht inzwischen weite Kreise. Die spanische Vereinigung für Menschen mit Achondroplasie (ADEE) und andere Behindertenverbände haben nicht nur ihre Empörung öffentlich gemacht, sondern bereiten konkrete rechtliche Schritte vor. Besonders bemerkenswert: Das spanische Ministerium für soziale Rechte hat mittlerweile eine Untersuchung bei der Staatsanwaltschaft angestoßen, um mögliche Verstöße gegen das Behindertengesetz zu prüfen.

Die Präsidentin der ASDD betonte in einer Stellungnahme, dass „die Würde und Rechte von Menschen mit Behinderung nicht zur Unterhaltung dienen dürfen“ und forderte eine klare gesellschaftliche Positionierung gegen solche Praktiken. Der Skandal könnte für den jungen Fußballstar somit nicht nur imageschädigend sein, sondern auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

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KO KOSMO-Redaktion
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