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Microsoft greift durch: Dieses Windows-Update ist jetzt Pflicht

Microsoft greift durch: Dieses Windows-Update ist jetzt Pflicht
EPA/JUSTIN LANE
2 Min. Lesezeit |

Microsoft hat eine bedeutende Änderung in seiner Store-App für Windows 10 und 11 vorgenommen, die das Nutzerverhalten grundlegend verändert. Während Anwender bisher selbständig entscheiden konnten, ob und wann ihre Apps aktualisiert werden, ist diese Wahlfreiheit nun Geschichte.

Die neue Version des Microsoft Stores erlaubt es nicht mehr, automatische Updates vollständig abzuschalten. Stattdessen können Nutzer Updates lediglich für einen begrenzten Zeitraum „pausieren“. Dabei muss zwingend ein Datum festgelegt werden, nach dem alle Anwendungen ohne weitere Rückfrage automatisch aktualisiert werden. Die Auswahlmöglichkeiten für diese Zwangspause sind dabei überschaubar – sie reichen von einer bis maximal fünf Wochen.

Sicherheitsbedenken

Der Konzern aus Redmond-Washington folgt damit seiner generellen Strategie, veraltete Software auf Windows-Systemen zu vermeiden. Microsoft begründet diesen Schritt mit Sicherheitsbedenken: Nicht aktualisierte Anwendungen können Schwachstellen aufweisen und das System angreifbar machen. Diese Logik spiegelt sich auch in anderen Neuerungen wider – etwa bei der automatischen Aktualisierung vorinstallierter Apps bei Neuinstallationen von Windows 11 24H2.

In den offiziellen Support-Dokumenten betont Microsoft, dass automatische Updates vor allem dem Schutz vor Sicherheitslücken dienen. Das Unternehmen empfiehlt ausdrücklich, Updates nicht dauerhaft zu deaktivieren, um die Integrität und Sicherheit des Systems zu gewährleisten. Diese Strategie wird besonders relevant vor dem Hintergrund des Support-Endes für Windows 10 am 14. Oktober 2025 – danach erhalten Nutzer keine kostenlosen Sicherheits- oder Funktionsupdates mehr.

Mögliche Alternativen

Wer mit dieser Bevormundung nicht leben möchte, hat weiterhin Alternativen: Apps können nach wie vor außerhalb des Microsoft Stores bezogen werden. Zudem verspricht die kommende Windows-Version 25H2 den Nutzern wieder mehr Kontrolle über Systemanwendungen – einschließlich des Microsoft Stores selbst.

Microsoft empfiehlt explizit den Umstieg auf Windows 11, um weiterhin regelmäßige App- und Systemaktualisierungen über den Store zu erhalten. Dies unterstreicht die langfristige Strategie des Konzerns, Nutzer zu aktuellen Systemen und damit zu automatischen Updates zu bewegen.

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KO KOSMO-Redaktion
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