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Blutiger Fund

Zerfetzter 4-Meter-Hai an Mallorcas Strand angespült! (VIDEO)

Zerfetzter 4-Meter-Hai an Mallorcas Strand angespült!  (VIDEO)
FOTO: iStock, TikTok/@nk.santi23
2 Min. Lesezeit |

Ein seltener Fund sorgt an Palmas Stadtstrand für Aufsehen: Ein vier Meter langer Hai mit massiven Verletzungen wurde angespült. Die Ursache gibt Rätsel auf.

Am Stadtstrand von Palma de Mallorca wurde ein vier Meter langer Hai angespült. Der Fund gilt als außergewöhnlich, da Haie dieser Größenordnung normalerweise die Tiefen des Meeres bewohnen und selten in Küstennähe anzutreffen sind.

📍 Ort des Geschehens

Das Tier wurde in den Nachtstunden entdeckt und wies massive Verletzungen auf. Der stark beschädigte Körper des Meerestieres wirft Fragen nach der Ursache auf. Experten diskutieren verschiedene Möglichkeiten: Handelt es sich um Folgen eines Kampfes mit anderen Meeresbewohnern, einen Unfallschaden oder möglicherweise um menschliches Einwirken?

@nk.santi23

Hai-Sichtungen vor den Balearen sind generell selten. In den vergangenen fünf Jahren wurden lediglich drei bestätigte Fälle von größeren Haien in Küstennähe dokumentiert. Marine Biologen gehen davon aus, dass es sich bei dem angespülten Exemplar um einen Blauhai handelt, eine Art die normalerweise in Tiefen von 50 bis 350 Metern lebt.

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Unfallursache Schiffsschraube

Wissenschafter tendieren zur Erklärung, dass der Hai vermutlich mit einer Schiffsschraube kollidiert ist. Die charakteristischen Wunden könnten auf einen solchen Zusammenstoß hindeuten.

Laut Statistiken der Internationalen Walfang-Kommission ereignen sich im Mittelmeer jährlich etwa 2.000 dokumentierte Kollisionen zwischen Schiffen und größeren Meerestieren. Der Hafen von Palma verzeichnet mit über 9.000 Schiffsbewegungen pro Jahr einen der höchsten Verkehrsaufkommen im westlichen Mittelmeer.

Die Hafenbehörde Palma bestätigte den Vorfall und kündigte eine detaillierte Untersuchung an. Ähnliche Fälle wurden in den vergangenen Jahren auch an der Costa Brava und vor Valencia registriert, wo Schiffskollisionen als Haupttodesursache für gestrandete Meerestiere identifiziert wurden.

Der Vorfall wird derzeit genauer untersucht, um die genauen Umstände zu klären.

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KO KOSMO-Redaktion
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