Die KI-Giganten schmieden neue Bande: OpenAI und Microsoft besiegeln ihre Partnerschaft mit einer Absichtserklärung, die den Weg für große Veränderungen ebnet.
OpenAI und Microsoft haben am 11. September 2025 eine vorläufige Absichtserklärung unterzeichnet, die ihre zukünftige Kooperation regeln soll. Diese Vereinbarung ebnet OpenAI den Weg, seine geplante Transformation in ein profitorientiertes Unternehmen voranzutreiben. Konkrete Einzelheiten zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen machten die Technologiekonzerne nicht öffentlich, kündigten jedoch an, dass sie derzeit an der Ausarbeitung eines endgültigen Vertragswerks arbeiten.
Die nicht-bindende Vereinbarung dient als Grundlage für die Verhandlungen eines endgültigen Vertrags. Bevor eine Umstrukturierung in Kraft treten kann, muss diese noch von den zuständigen US-Behörden genehmigt werden.
Milliarden-Bewertung
Laut einer Mitteilung von Bret Taylor, dem Vorsitzenden des aktuellen gemeinnützigen Vorstands von OpenAI, soll die bestehende Non-Profit-Organisation künftig eine gemeinnützige Aktiengesellschaft mit einer Bewertung von 100 Milliarden Dollar (85,58 Mrd. Euro) kontrollieren und maßgeblichen Einfluss auf deren Entscheidungsprozesse behalten. Die gemeinnützige Organisation wird dabei einen Anteil im Wert von über 100 Milliarden Dollar an der neuen Public Benefit Corporation halten.