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Mietersparnis

Mietpreisbremse: So viel bleibt den Österreichern wirklich in der Tasche

Mietpreisbremse: So viel bleibt den Österreichern wirklich in der Tasche
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Österreichs Mieter können aufatmen: Die neuen Preisbremsen bringen Millionen-Entlastung. Erstmals werden auch ungeregelte Mietverhältnisse vor übermäßigen Erhöhungen geschützt.

Die Mietpreisbremsen bringen laut Mietervereinigung 2025 und 2026 insgesamt rund 311 Millionen Euro Ersparnis für Mieterinnen und Mieter. Diese Summe ergibt sich aus aktuellen Berechnungen der Mietervereinigung Österreich (MVÖ), wie die SPÖ zum Jahresende bekannt gab.

Für das kommende Jahr rechnet die MVÖ mit einem Einsparungsvolumen von 207,6 Millionen Euro. Ab Jänner greift zudem erstmals eine Preisbremse für den bisher ungeregelten Mietsektor: Bei einer Inflation von mehr als drei Prozent zwischen zwei Jahren darf nur die Hälfte des darüber hinausgehenden Teils an die Mieter weitergegeben werden.

Die Neuregelung markiert einen Wendepunkt in der österreichischen Wohnpolitik, da nun auch ungeregelte Mietverhältnisse einer Preisbremse unterliegen, die die Inflationsweitergabe begrenzt. Für geregelte Mietverhältnisse gilt ab 2026 eine Obergrenze von einem Prozent bei Mieterhöhungen. Ein durchschnittlicher Altbaumieter spart dadurch im kommenden Jahr etwa 318 Euro.

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Konkrete Einsparungen

Bereits im Frühjahr hatte das Parlament die diesjährigen Erhöhungen für geregelte Mietverhältnisse – darunter fallen Altbau-, Gemeinde- und Genossenschaftswohnungen – ausgesetzt. Diese Maßnahme führt laut der Analyse der MVÖ zu Einsparungen von insgesamt 103,7 Millionen Euro für Mieterinnen und Mieter im Jahr 2025.

Wohnminister Andreas Babler (SPÖ) betont die spürbaren Entlastungseffekte der beschlossenen Mietpreisbremsen. „Ein Durchschnittsmieter im Altbau spart sich nächstes Jahr 318 Euro“, erklärte Babler in einer Mitteilung.

Das neue Mietrechtspaket greift im kommenden Jahr erstmals auch regulierend in die Preisgestaltung bei ungeregelten Mietverhältnissen ein.

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KO KOSMO-Redaktion
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