Spanien will Jugendliche unter 16 Jahren von sozialen Netzwerken fernhalten und folgt damit dem australischen Vorbild. Ministerpräsident Pedro Sanchez kündigte in Dubai an, dass Plattformbetreiber künftig Altersverifikationssysteme implementieren müssen. Der sozialistische Regierungschef bezeichnete die Maßnahme als notwendigen Schritt, um Heranwachsende vor den Risiken des „digitalen Wilden Westens“ zu schützen, und forderte andere europäische Staaten auf, ähnliche Regelungen einzuführen. Auch in Österreich wird derzeit über entsprechende Altersbeschränkungen diskutiert.
Europäische Initiativen
Die Befürworter solcher Zugangsbeschränkungen sehen darin einen wichtigen Beitrag zum Schutz der psychischen und physischen Gesundheit von Minderjährigen. Neben Spanien erwägen auch Frankreich und Großbritannien vergleichbare Regelungen.
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Strengere Regulierung
Sanchez kündigte zudem an, seine Regierung werde in der kommenden Woche einen Gesetzesentwurf vorlegen, der die Verantwortlichen sozialer Medien für rechtswidrige Inhalte und Hassrede zur Rechenschaft ziehen soll. Darüber hinaus sollen die algorithmische Manipulation und die Verbreitung illegaler Inhalte unter Strafe gestellt werden. Die spanische Staatsanwaltschaft wurde bereits beauftragt zu prüfen, ob bei den Plattformen Grok von Elon Musk, TikTok und Instagram Rechtsverstöße vorliegen.