Die Schutzzone rund um den Fritz-Imhoff-Park ist erst wenige Tage alt – und zeigt bereits ihre erste Wirkung.
Nur wenige Tage nach Einrichtung der Schutzzone rund um den Fritz-Imhoff-Park in Wien-Mariahilf zeichnen sich bereits erste Ergebnisse der verstärkten Polizeipräsenz ab. Die am 8. Mai in Kraft getretene Maßnahme zielt darauf ab, die Sicherheitslage in dem Bereich zu verbessern und den Drogenhandel gezielt einzudämmen. Die Schutzzone gilt im Radius von 150 Metern und ermöglicht der Polizei Wegweisungen von auffälligen Personen sowie Betretungsverbote. Ergänzend zum regulären Streifendienst führt die Wiener Polizei dort regelmäßig Schwerpunktaktionen durch.
Erste Festnahmen
Am Montagvormittag beobachteten Beamte vor der U-Bahnstation Gumpendorfer Straße einen mutmaßlichen Suchtmittelhandel und schritten umgehend ein. Einsatzkräfte des Stadtpolizeikommandos Margareten hielten sowohl den 46-jährigen mutmaßlichen Verkäufer als auch den 61-jährigen mutmaßlichen Käufer an – beide österreichische Staatsbürger. Bei den anschließenden Durchsuchungen stellten die Beamten Bargeld sowie verschreibungspflichtige Medikamente sicher. Gegen beide Männer wurde eine Anzeige nach dem Suchtmittelgesetz erstattet.
Für den 46-Jährigen hatte die Kontrolle weitreichendere Konsequenzen: Im Zuge der Amtshandlung kam ans Licht, dass gegen ihn eine Vorführungsanordnung des Landesgerichts für Strafsachen wegen Suchtmittelhandels vorlag. Er wurde noch vor Ort festgenommen und direkt in eine Justizanstalt überstellt.