Emina Jahovic wollte mit ihrer aussortierten Luxusgarderobe etwas Gutes bewirken – doch der geplante Verkauf endete laut ihren Angaben mit einer bitteren Enttäuschung.
Emina Jahovic zählt zu den bekanntesten Sängerinnen der serbischen Musikszene und gilt seit Jahren als eine der Stilikonen des regionalen Showbusiness. Im Laufe ihrer Karriere sammelte sie zahlreiche Kleidungsstücke, Handtaschen und Schuhe namhafter Marken. Ein Teil davon wurde kaum oder überhaupt nicht getragen.
Nach Angaben einer anonymen Quelle der serbischen Zeitung „Kurir“ soll sich im Laufe der Jahre eine umfangreiche Garderobe angesammelt haben. Während eines Umzugs habe Jahovic schließlich beschlossen, einen Teil der Kleidung auszusortieren. Einige Stücke verschenkte sie dem Bericht zufolge an Familienmitglieder, Freundinnen und andere Personen aus ihrem Umfeld.
Verkauf für guten Zweck geplant
Einen weiteren Teil der aussortierten Garderobe wollte Jahovic verkaufen. Mit dem Erlös beziehungsweise einem Teil davon wollte sie nach eigenen Angaben anschließend etwas für wohltätige Zwecke tun. Auf diese Weise sollten die nicht mehr benötigten Kleidungsstücke noch einen sinnvollen Zweck erfüllen.
Laut „Kurir“ handelte es sich um zahlreiche hochwertige Kleidungsstücke, Taschen und Schuhe, darunter auch kaum getragene Markenware. Eine anonyme Quelle schätzte den Gesamtwert der übergebenen Gegenstände auf mehr als 50.000 Euro. Unabhängig bestätigt oder durch Rechnungen belegt wurde diese Summe allerdings nicht.
Über ihre Stylistin in Istanbul sei Jahovic schließlich eine Frau vermittelt worden, die nach Angaben des Berichts aus Montenegro stammte und sich mit dem Weiterverkauf gebrauchter Designermode beschäftigte. Die Frau habe ein entsprechendes Instagram-Profil präsentiert und erklärt, wie der Verkauf ablaufen solle.
Jahovic übergab ihr daraufhin eine größere Menge aussortierter Kleidung, Taschen und Schuhe. Sie ging nach eigenen Angaben davon aus, dass die Gegenstände verkauft und die Einnahmen anschließend an sie weitergeleitet würden.
Kontakt plötzlich abgebrochen
Zu dem geplanten Verkauf kam es jedoch offenbar nicht. Nach der Übergabe der Sachen sei der Kontakt zu der Frau abgebrochen. Laut der anonymen Quelle soll Jahovic auf sozialen Netzwerken blockiert worden sein. Weder die Kleidungsstücke noch Geld aus einem möglichen Verkauf habe sie zurückerhalten.
Am 6. August 2026 bestätigte Emina Jahovic den Vorfall gegenüber der serbischen Zeitung „Kurir“. Wann genau sich die mutmaßliche Täuschung ereignete, sagte sie nicht. Sie erklärte, die Frau sei ihr über ihre Stylistin empfohlen worden und habe ein Instagram-Profil für den An- und Verkauf solcher Waren betrieben.
Jahovic bestätigte zudem, dass sie die übergebenen Sachen nicht zurückbekommen habe. Besonders enttäuschend sei für sie gewesen, dass sie mit dem geplanten Verkauf auch einen wohltätigen Zweck unterstützen wollte.
Ob Jahovic wegen des Vorfalls Anzeige erstattete oder rechtliche Schritte einleitete, ist bislang nicht bekannt. Auch eine Stellungnahme der beschuldigten Frau liegt nicht vor.