Ein Nickerchen auf der Donau wird für einen Serben zum gefährlichen Abenteuer – die Strömung kennt keine Rücksicht.
Ein serbischer Staatsbürger ist in der Nacht auf den 4. August auf der Donau in eine lebensbedrohliche Situation geraten, nachdem er auf einem aufblasbaren Schwimmring eingeschlafen und von der Strömung in rumänische Gewässer getrieben worden war. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe von Svinița in Rumänien. Um 20.40 Uhr ging bei der rumänischen Grenzpolizei ein Notruf ein – die Beamten entdeckten den Mann kurz darauf im Wasser treibend, zogen ihn an Bord und brachten ihn sicher an Land.
Dort übernahmen Rettungskräfte die medizinische Erstversorgung. Anschließend wurde der Mann zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, sein Zustand gab jedoch keinen Anlass zur Sorge.
Schilderung des Vorfalls
Gegenüber den Einsatzkräften schilderte der Serbe nach seiner Rettung, dass er auf dem Schwimmring eingeschlafen sei und nicht mitbekommen habe, wie ihn die Strömung immer weiter abtrieb. Erst als er die Gefahr seiner Lage erkannte, habe er um Hilfe gerufen.
Nachdem die medizinische Versorgung abgeschlossen war, übergaben die rumänischen Behörden den Mann an die zuständigen serbischen Stellen.