Ein Zollstock, eine Messung, ein fataler Moment: In Wien-Margareten endete ein Arbeitseinsatz mit schweren Verletzungen.
Am Freitagabend kam es in Wien-Margareten zu einem schweren Arbeitsunfall, bei dem ein 21-jähriger Mann einen Stromschlag erlitt und dabei erhebliche Verletzungen davontrug.
Gegen 19 Uhr war der Arbeiter am Margaretengürtel auf einer Hubarbeitsbühne im Einsatz. Als er im Zuge einer Messung einen Zollstock verwendete, kam es zum Stromschlag. Der Mann stürzte daraufhin innerhalb der Bühne auf deren oberen Bereich und erlitt schwere Verbrennungen an Gesicht und Oberkörper.
Bergung & Erstversorgung
Die Berufsfeuerwehr Wien rückte aus und barg den Verletzten mithilfe einer Rettungswanne aus der Arbeitsbühne. Anschließend übernahm die Berufsrettung die medizinische Erstversorgung vor Ort, bevor der 21-Jährige in ein Krankenhaus transportiert wurde.
Auch ein 23-jähriger Zeuge, der sich in unmittelbarer Nähe des Unglücks befunden hatte, musste behandelt werden. Der durch den Lichtblitz ausgelöste Schock hinterließ bei ihm verschwommene Sicht sowie leichte Verletzungen an einem Unterarm. Auch er wurde in ein Spital gebracht.
Der junge Mann, der den Vorfall aus nächster Nähe beobachtet hatte, schilderte, wie der plötzliche Lichtblitz ihn unvorbereitet traf und unmittelbar zu den Sehproblemen führte.