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Empörung

Welpe war hinter dem Zaun: Polizist zielt mit Dienstwaffe auf Hund

Welpe war hinter dem Zaun: Polizist zielt mit Dienstwaffe auf Hund
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Welpe hinter einem Gartentor und plötzlich zieht ein Polizist seine Dienstwaffe. Der Vorfall in Pasching lässt viele fassungslos zurück.

In einer Siedlung in Pasching hat ein Polizist am Mittwoch seine Dienstwaffe auf einen sechs Monate alten Englischen Stafford namens Adonis gerichtet. Das Tier befand sich zu diesem Zeitpunkt hinter einer geschlossenen Gartentür und wies eine Schulterhöhe von lediglich rund 35 Zentimetern auf. Der Vorfall hat in der Region für erhebliches Aufsehen gesorgt.

In Oberösterreich gelten Hunde der Rasse Staffordshire Bullterrier laut dem seit 1. Mai 2025 gültigen Oö. Hundehaltegesetz als potentiell gefährliche Hunde und werden unabhängig von ihrer Widerristhöhe und ihrem Gewicht rechtlich als große Hunde eingestuft. Für Staffordshire Bullterrier als Listenhunde besteht eine Pflicht zur Ablegung einer Alltagstauglichkeitsprüfung sowie Leinen- und Maulkorbpflicht im öffentlichen Raum, und Halter müssen einen Sachkundenachweis sowie weitere persönliche Voraussetzungen erfüllen.

Besitzer fordert Konsequenzen

Der Besitzer des Hundes reagierte auf den Einsatz mit Fassungslosigkeit und betonte, dass von Adonis keinerlei Gefahr ausgegangen sei. Er hoffe, dass die Polizei den Vorfall ernst nimmt und entsprechende Schritte setzt, damit sich Ähnliches nicht wiederholt.

Angesichts der Tatsache, dass der Hund sich hinter einem geschlossenen Zaun befand, sieht der Besitzer das Vorgehen des Beamten als deutlich überzogen an und fordert von der Polizei eine offizielle Entschuldigung sowie konkrete Konsequenzen.

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KO KOSMO-Redaktion
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