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Einsatzkommando

Wende nach Angriff auf Bauer: Cobra erschießt Stier, Kühe abgenommen

Wende nach Angriff auf Bauer: Cobra erschießt Stier, Kühe abgenommen
FOTO: EPA/iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Stier greift an, ein Bauer liegt verletzt im Krankenhaus – und dann rückt das Einsatzkommando Cobra an.

In Achenkirch im Tiroler Bezirk Schwaz hat ein Stierangriff auf einen Landwirt behördliche Konsequenzen nach sich gezogen. Das Einsatzkommando Cobra rückte gemeinsam mit Vertretern des Veterinäramts auf dem betroffenen Hof an, nachdem der Verdacht auf mangelhafte Tierhaltung entstanden war.

Der Ausgangspunkt des Geschehens liegt rund eine Woche zurück: Damals wurde der 44-jährige Bauer von seinem eigenen Stier schwer verletzt. Auch seine Cousine, die dem Mann zu Hilfe eilte, zog sich bei dem Vorfall Verletzungen zu.

Stier erschossen

Neben Beamten der Cobra waren auch Mitarbeiter der Veterinärabteilung sowie ein Tierarzt vor Ort. Im Zuge des Einsatzes musste der aggressive Stier hinter dem Hof erschossen werden. Als Ursache für die gefährliche Situation gilt die unzureichende Absicherung der Weide. Bürgermeister Karl Moser brachte das Problem auf den Punkt: „Die Weide zur Gemeindestraße hin ist nur durch ein Band gesichert. Das reicht nicht.“

Kühe abgenommen

Bei der Überprüfung der Tierhaltung stießen die Behörden auf gravierende Missstände. Als Konsequenz wurden dem Landwirt mehrere Kühe abgenommen. Bürgermeister Moser bestätigte: „Die zuständige Behörde hat dem Bauern daraufhin wegen Mängel in der Haltung einige Kühe abgenommen.“

Dem Vernehmen nach schwelt zwischen dem Bauern und der Gemeinde bereits seit Längerem ein Konflikt über den Zustand der Weidezäune. Obwohl gegen den Landwirt bereits früher Strafen verhängt worden waren, blieben Verbesserungen aus – bis die Behörden nun mit diesem massiven Eingriff reagierten.

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KO KOSMO-Redaktion
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