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Energiespartipps

Diese Heizfehler treiben Ihre Rechnung massiv nach oben

Diese Heizfehler treiben Ihre Rechnung massiv nach oben
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Kleine Fehler, große Wirkung: Wer beim Heizen unbewusst falsch vorgeht, zahlt jeden Monat mehr – oft ohne es zu merken.

Wer seine Heizung falsch bedient, zahlt am Ende des Monats drauf – dabei lassen sich die häufigsten Fehler mit wenig Aufwand vermeiden. Gerade zu Beginn der Heizsaison schleichen sich Gewohnheiten ein, die den Energieverbrauch unnötig in die Höhe treiben: zu hohe Raumtemperaturen, falsches Lüften oder ein unausgewogenes Heizverhalten. Mit gezielten Anpassungen lässt sich die Wohnung angenehm warm halten, ohne dass die Heizkosten davonlaufen.

Temperatur richtig steuern

Einer der verbreitetsten Irrtümer ist es, die Heizung tagsüber vollständig abzudrehen und sie abends auf volle Leistung hochzuregeln. Wenn Räume stark auskühlen, braucht das System deutlich mehr Energie, um die Temperatur wieder auf ein angenehmes Niveau zu bringen – ein unnötiger Mehraufwand. Klüger ist es, die Temperatur je nach Nutzung des Raums anzupassen. Bereits ein Grad weniger senkt den Heizenergieverbrauch um rund sechs Prozent. Als Orientierung gelten folgende Richtwerte: Im Wohnzimmer sind 20 Grad empfehlenswert, im Schlafzimmer reichen 18 Grad, und im Badezimmer sollten es 22 Grad sein.

Auch beim Umgang mit Thermostaten gibt es häufige Missverständnisse. Die einstellbaren Stufen regeln eine bestimmte Zieltemperatur – sie sorgen nicht dafür, dass ein Raum schneller warm wird. Es genügt daher, die gewünschte Stufe einzustellen und abzuwarten. Ein weiteres Problem, das sich im Alltag zeigt, ist Luft im Heizsystem: Gluckernde Geräusche oder eine ungleichmäßige Wärmeabgabe sind typische Anzeichen dafür. In diesem Fall hilft das Entlüften des Heizkörpers. Tritt das Problem regelmäßig auf, sollte die gesamte Heizungsanlage von einem Fachmann überprüft werden.

Richtiges Lüften

Beim Lüften verlieren viele Haushalte mehr Wärme als nötig – vor allem dann, wenn Fenster über Stunden hinweg nur gekippt bleiben. Wirkungsvoller ist das sogenannte Stoßlüften: Fenster für wenige Minuten vollständig öffnen, damit ein rascher Luftaustausch stattfindet. Befinden sich gegenüberliegende Fenster im Raum, verbessert Querlüften den Effekt zusätzlich. Während des Lüftens empfiehlt es sich, die Heizung herunterzuregeln, um Energieverluste zu minimieren.

Sobald die Fenster wieder geschlossen sind, kann die gewünschte Temperatur erneut eingestellt werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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