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Protest

Straßenbahnen umgeleitet, Stau droht: 6.000 Studierende blockieren Ring

Straßenbahnen umgeleitet, Stau droht: 6.000 Studierende blockieren Ring
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Tausende Studierende gehen auf die Straße und legen dabei einen der bekanntesten Boulevards Wiens lahm.

Am Dienstagnachmittag sorgt eine Demonstration von Studierenden gegen das geplante Uni-Budget für spürbare Verkehrsbehinderungen in Wien-Innere Stadt.

Rund 6.000 Teilnehmende werden zu der Kundgebung erwartet, die zwischen 13.30 Uhr und 18.00 Uhr stattfindet. Im Mittelpunkt des Protests stehen die laufenden Budgetverhandlungen der Regierung, in deren Rahmen für die nächste Dreijahresperiode ab 2028 weniger als die von den Universitäten geforderten 18 Milliarden Euro veranschlagt werden soll.

Protest am Ring

Die Polizei beginnt bereits ab 13.00 Uhr mit der Überwachung des Aufbaus. Gesperrt wird der Abschnitt der Ringstraße zwischen dem Hauptgebäude der Universität Wien und dem Burgtheater.

Der Demonstrationszug nimmt seinen Ausgang bei der Universität Wien und bewegt sich in Richtung Burgtheater. Die Studierenden fordern eine ausreichende und gerechte Finanzierung der Hochschulen, während die Regierungsspitzen die entsprechenden Forderungen derzeit einer Prüfung unterziehen. Die Budgetverhandlungen gelten als wegweisend für die Zukunft der Hochschulbildung in Österreich – und damit auch für die große Zahl an Studierenden mit Migrationshintergrund.

Verkehr umgeleitet

Die Demonstration zieht erhebliche Einschränkungen im innerstädtischen Verkehr nach sich. Autofahrerinnen und Autofahrern wird empfohlen, Wien-Innere Stadt weiträumig über den Gürtel zu umfahren.

Die Wiener Linien leiten die Straßenbahnlinien D, 1 und 71 im Zeitraum von 13.00 bis 19.00 Uhr um. Die Linie D wird über die Linie O geführt, die Linie 1 kehrt in beiden Fahrtrichtungen bereits im Vorfeld um, und auch die Linie 71 ist von der Umleitung betroffen.

Als Alternative empfehlen die Wiener Linien die U-Bahn-Linien U2, U3 und U4.

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KO KOSMO-Redaktion
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