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Preisschub

Schon wieder teurer: Wiener Linien erhöhen 2027 die Ticketpreise

Schon wieder teurer: Wiener Linien erhöhen 2027 die Ticketpreise
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Wer in Wien auf die Öffis setzt, zahlt bald mehr und der Mechanismus dahinter sorgt bereits für Zündstoff. Fahrgäste der Wiener Linien müssen sich ab dem Jahr 2027 auf höhere Ticketpreise einstellen.

Die Preisanpassung soll planmäßig zu Beginn des Jänners 2027 in Kraft treten. Grundlage dafür ist eine Kopplung der Fahrpreise an den Verbraucherpreisindex – ein Mechanismus, der bei der ÖBB sowie beim Verkehrsverbund Ost-Region bereits seit Längerem zur Anwendung kommt. Die Jahreskarte, die bei Einmalzahlung derzeit 467 Euro kostet, könnte in der Folge auf 483 Euro ansteigen.

Politischer Widerstand

Die angekündigte Maßnahme stößt auf politischen Widerstand. Elisabeth Götze, Verkehrssprecherin der Grünen, übt scharfe Kritik an der wiederholten finanziellen Belastung der Fahrgäste: „Wie oft sollen die Öffi-Fahrgäste noch zur Kassa gebeten werden?“ Götze fordert darüber hinaus ein politisches Eingreifen gegen weitere Preiserhöhungen im öffentlichen Verkehr: „Die Politik muss diese Preisspirale stoppen.“ Eine Sprecherin der Wiener Linien wies entsprechende Vorwürfe zurück: „Die Wiener Linien beteiligen sich an keiner Preisspekulation.“

Die regelmäßige Valorisierung anhand des Verbraucherpreisindex soll die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens langfristig absichern. Wie stark die Preise konkret steigen werden und welche Ticketkategorien betroffen sind, ist bislang noch nicht abschließend geklärt.

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KO KOSMO-Redaktion
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