Die Biotech-Firma Themis Bioscience könnte laut eigenen Angaben bis Jahresende eine COVID-19-Schutzimpfung herausbringen.
Am Donnerstagvormittag wurde der erste Wiener-Corona-Fall bestätigt und die Besorgnis im Land wächst weiter. Derzeit können nur Symptome gelindert werden, doch Wissenschaftler weltweit arbeiten an einem Heilmittel.
So auch die Wiener Biotech-Firma „Themis Bioscience“ die sich uf die Entwicklung von Impfstoffen gegen Infektions- und Krebserkrankungen spezialisiert hat. Erich Tauber, Mitgründer des Forschungsteams ist überzeugt: „Wir könnten sehr schnell einen Impfstoff herstellen“.
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Mit Hilfe neuer Technologien, so genannter Schnellreaktionsplattformen, arbeiten die Wissenschaftler daran in wenigen Monaten den Impfstoff-Prototypen fertigstellen zu können, um diesen zur klinischen Prüfung zu schicken, so berichtete „Kurier.at“.
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Üblicherweise dauert es viele Jahre bis eine Schutzimpfung zugelassen wird. Im Falle des COVID-19 werden die Zulassungsbehörden jedoch „deutlich progressiver agieren“, erklärt Tauber gegenüber „Kurier.at“. Sie hoffen bis zum Beginn der nächsten Grippesaison 2020/21 den Impfstoff bereitstellen zu können.
Themis bemüht sich gerade um einen Vertrag mit der internationalen Impfstoff-Initiative CEPI (Coalition for Epidemic Preparedness Innovation), da die Entwickler auf Finanzierungshilfe angewiesen sind. 2017 wurde CEPI von mehreren staatlichen und nicht-staatlichen Geldgebern als Reaktion auf die Ebola-Krise 2014 und soll sich um Fördergelder für die Forschung an Epidemie-Impfstoffen kümmern.