Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
GEHALT

Einkommen: Frauen verdienen 38 Prozent weniger als Männer

Einkommen: Frauen verdienen 38 Prozent weniger als Männer
Frauen in Österreich verdienen nach wie vor weniger als Männer. (Foto: iStock)
2 Min. Lesezeit |

In Österreich arbeiten immer mehr Frauen. Eine Analyse der Statistik Austria belegt, dass ein großer Unterschied beim Einkommen von Mann und Frau vorliegt. Im Schnitt verdienen Frauen um 38 Prozent weniger als Männer.

Immer mehr Frauen arbeiten in Österreich. Trotz dieser Tatsache treten Unterschiede betreffend Teilzeit, Betreuungspflichten und Einkommen zwischen den Geschlechtern, berichtet „news.orf.at“.

[crp limit=“3″ heading=“1″ show_date=“1″ cache=“0″]

Eine Analyse von Statistik Austria zum bevorstehenden Weltfrauentag belegt eine Differenz beim Einkommensvergleich. Diese liegt zwischen den mittleren Bruttojahreseinkommen von Frauen und Männern bei 38 Prozent.

Die Erwerbstätigenquote ist im Zeitraum zwischen 2006 (62 Prozent) und 2016 (68 Prozent) bei Frauen im Alter von 15 bis 64 Jahren um sechs Prozent angewachsen. Österreich liegt mit diesem Ergebnis über dem EU-Schnitt (61 Prozent). Die Zahl der Frauen, die Vollzeit beschäftigt sind, hat sich kaum verändert.

LESEN SIE AUCH: Neuer Familienbonus: So viel bekommt man für sein Kind (TABELLE)

Der Vorschlag für den neuen Familienbonus geht heute in Beobachtung. Pro Kind und Jahr gibt es 1.500 € als Lohnsteuer-Gutschrift.

 

Die höhere Teilnahme der Frauen am Arbeitsmarkt geht auf die steigende Zahl der Teilzeitbeschäftigungen zurück. Während 2006 die Quote der Teilzeitbeschäftigten Frauen bei 40 Prozent lag, kletterte die Anzahl 2016 auf fast 48 Prozent.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen

Schreibe einen Kommentar