Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Chemieunfall

Großeinsatz bei Hotel wegen Chlorgasaustritt (FOTOS)

Großeinsatz bei Hotel wegen Chlorgasaustritt (FOTOS)
(FOTO: FF Obertauern)
2 Min. Lesezeit |

Ein Zwischenfall sorgte im Obertauerner Hotel Cinderella für Aufregung. Dank des raschen Einsatzes der Feuerwehr und vorangegangener Erfahrungen konnte jedoch Schlimmeres verhindert werden.

Chemische Reaktion

In den Morgenstunden kam es im Hause des bekannten Hotels Cinderella in Obertauern zu einem bedenklichen Vorfall. Während der Reinigungsarbeiten in einem der Technikräume des Hallenbades, verschüttete ein Angestellter versehentlich ein pH-regulierendes Mittel, das daraufhin mit Chlor in Kontakt kam. Diese Verbindung führte unmittelbar zur Entstehung von Chlorgas. Das Einatmen führt zu Verätzungen der Atemwegen und kann tödlich enden.

Schnelle Evakuierung

Umgehend wurde das Hotel evakuiert, während die Feuerwehr Tamsweg mit ihrem Gefahrenzug zügig am Ort des Geschehens eintraf. Nach einer kurzen Lagebesprechung und Rücksprache mit dem Landeschemiker wurden die nächsten Schritte abgestimmt.

Ein Atemschutztrupp, ausgerüstet mit Schutzstufe-3-Anzügen, führte weitere Messungen durch und sicherte drei Behälter mit einer Flüssigkeit, deren Entsorgung durch spezialisierte Firma übernommen wird. Nach abschließenden Messungen konnte keine Gefahrenquelle mehr festgestellt werden, und nach etwa 3 Stunden war der Einsatz beendet.

Nicht der erste Vorfall

Aufgrund eines früheren Vorfalls in einem benachbarten Hotel, der sich erst vor einem Jahr ereignete, waren die Einsatzkräfte bestens vorbereitet. Ihre schnelle und effiziente Reaktion ermöglichte es, die Situation unter Kontrolle zu bringen und somit größere Schäden oder Verletzungen zu vermeiden.

Es gab keine Verletzten, und es konnte Entwarnung geben werden. Der Vorfall wird nun näher untersucht.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen