Die spanische Policia Nacional hat kürzlich einen bedeutenden Erfolg erzielt, als sie die größte Fälscherwerkstatt des letzten Jahrzehnts aufdeckte. Die Hintermänner hatten es geschafft, eine beachtliche Anzahl von Fälschungen in Europa in Umlauf zu bringen, die auf den ersten Blick täuschend echt wirken. Aktuell sind Zwei-Euro-Münzen im Umlauf.

Erkennungszeichen echter Prägungen
Ein Münzexperte muss man nicht sein, um die Fälschungen zu enttarnen – das versichert die Deutsche Bundesbank und gibt gleichzeitig hilfreiche Tipps, die jeder beachten sollte, der künftig mit solchen Münzen in Berührung kommen konnte. Obwohl die Qualität der Fälschungen als hoch eingestuft wird, verraten sie sich doch durch spezifische Merkmale.
Unterscheidungsmerkmale von echten und gefälschten Münzen
Bei echten Münzen ist das Münzbild klar und deutlich vom Münzgrund abgesetzt. Die Konturen sind scharf erkennbar und heben sich deutlich ab. Im Gegensatz dazu wirken Falschmünzen oft unscharf und weich ausgeprägt. Verdächtige Münzen weisen auch an den Rändern oft Unregelmäßigkeiten auf, wobei der Münzrand häufig unsauber ausgeprägt ist. Besonders bei Zwei-Euro-Münzen gibt die Randschrift Hinweise, da sie bei echten Münzen klar und deutlich eingeprägt ist, während sie bei Falschmünzen oft undeutlich und von der Riffelung überdeckt ist.
Ein einfacher Magnettest kann ebenfalls bei der Unterscheidung helfen. Der Mittelteil echter Zwei-Euro-Münzen ist leicht magnetisch, während der äußere Münzring nicht magnetisch ist. Echte Münzen werden vom Magneten leicht angezogen und fallen bei leichtem Schütteln wieder ab. Gefälschte Münzen sind entweder nicht magnetisch oder werden stark vom Magneten angezogen.
Vorsicht ist besser als Nachsicht
Wahrend die Verbraucher aufgerufen sind, vorsichtig zu sein, bleibt der Handel nicht untätig. Die Betreiber von Geldinstituten und Geschäften sind gleichermaßen gefordert, das Falschgeld aus dem Verkehr zu ziehen, bevor es weiteren Schaden anrichten kann.
