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Täter-Trio

„Vampir“ stellte sich: Trafiken-Überfälle mit Vater und Freund

„Vampir“ stellte sich: Trafiken-Überfälle mit Vater und Freund
(FOTO: LPD Wien)
2 Min. Lesezeit |

In einer Reihe von gewagten Raubüberfällen in Wien, spielte ein ungewöhnliches Tätertrio die Hauptrolle. Jetzt brachte ein markantes Fahndungsbild, das eine gespenstisch blasse junge Gestalt zeigte, die schaurige Serie zum Abschluss. Der 14-jährige Junge, der „Wiener Vampir“, stellte sich selbst den Behörden, nachdem Passanten ihn identifiziert hatten. Sein Vater, 34 Jahre alt, und der beste Freund des Sohnes, ein 16-Jähriger, folgten ihm in Begleitung eines Anwalts auf die Polizeistation, wo nur der ältere Jugendliche geständig war. Die anderen beiden machten von ihrem Recht Gebrauch zu schweigen.

Sieben Überfälle, ein Muster

Die mutmaßliche Verbrechensserie, die Wien in Atem hielt, offenbarte eine erschreckende Methodik und Dreistigkeit. Ziel der Überfälle waren meist Tankstellen und Trafiken, ausgesucht von einem Wiener Familienvater, der im Hintergrund die Fäden zog und als Fahrer des Fluchtwagens fungierte. Sein Sohn und dessen Freund, beide maskiert und bewaffnet, betraten die Läden, bedrohten das Personal und entkamen mit den Tageseinnahmen. Die entscheidenden Beweismittel, darunter eine Schreckschusspistole, die Täterkleidung und der besagte Fiat als Fluchtauto, wurden bei darauf folgenden Hausdurchsuchungen sichergestellt.

Hintergründe und Motive

Die Polizei steht noch am Anfang ihrer Ermittlungen, doch bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die finanziellen Nöte des 34-jährigen Drahtziehers der Grund für diese Raubserie gewesen sein könnten.

Mit der Festnahme des Trios endet vorerst eine Reihe von Überfällen, die die Stadt nicht nur wegen der Jugendlichkeit der Täter, sondern auch aufgrund der dramatischen Ausführung in den Bann zog. Nun ist die Justiz am Zug.

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KO KOSMO-Redaktion
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