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Beziehungstrend

A wie Airbnb, Z wie Zoobesuch – Paare entdecken Alphabet-Trick

A wie Airbnb, Z wie Zoobesuch – Paare entdecken Alphabet-Trick
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Während viele Dating-Trends für Frust sorgen, bringt ein neues Konzept frischen Wind in bestehende Beziehungen.

Während Dating-Phänomene wie „Ghosting“ oder „Submarining“ vor allem für Frust und Enttäuschung sorgen, zeichnet sich in diesem Jahr auch eine erfreulichere Entwicklung ab. Der Trend „Alphabet Dating“ verfolgt ein gänzlich anderes Ziel: Er soll Paare bewusst wieder zueinanderbringen.

Das Konzept dahinter ist denkbar einfach – gemeinsam etwas erleben, und zwar regelmäßig. Dass das keine Kleinigkeit ist, belegt eine Parship-Studie aus dem Jahr 2020: Demnach bezeichnen sich 95 Prozent jener Befragten, die sich mehrmals wöchentlich mit ihrem Partner verabreden, als „glücklich bis sehr glücklich in ihrer Beziehung“. Gemeinsame Zeit und bewusst geplante Aktivitäten sind demnach keine nette Ergänzung, sondern ein wesentlicher Baustein für eine funktionierende Partnerschaft.

Beim „Alphabet Dating“ suchen sich Paare Unternehmungen aus, die jeweils mit einem anderen Buchstaben des Alphabets beginnen – und verabreden sich dazu in regelmäßigen Abständen. Dass offene Kommunikation in Beziehungen eine tragende Rolle spielt, ist unter Fachleuten unbestritten. „Wir haben noch nicht einmal ansatzweise begriffen, wie machtvoll Kommunikation ist“, erklärt der Coach Veit Lindau.

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Ideen von A bis Z

A wie Airbnb-Wochenende, B wie Bowling, C wie Candle-Light-Dinner, F wie Flohmarktbesuch, J wie Jahrmarkt, L wie Lost-Place-Tour, N wie Nachtwanderung, P wie Picknick, S wie Schwimmbadausflug, W wie Weinverkostung, Z wie Zoobesuch.

Gegen den Alltagstrott

Ein zentrales Element des Konzepts ist der Wechsel bei der Auswahl der Aktivitäten. Wer abwechselnd an der Reihe ist, denkt zwangsläufig intensiver darüber nach, was dem anderen gefallen könnte – und sorgt so dafür, dass die gemeinsamen Unternehmungen nicht im Einerlei versinken.

„Jede Beziehung wird irgendwann mehr oder weniger stark vom Alltag eingeholt. Dann ist es umso wichtiger, sich immer wieder Zeit füreinander zu nehmen“, sagt der Psychologe Markus Ernst.

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KO KOSMO-Redaktion
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