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DÄNEMARK

Absurder Trend: Jugendliche stecken sich Nikotin-Päckchen in Penis und Vagina

(FOTOS: iStockphotos)

Normalerweise sind Nikotinbeutel dazu gedacht, sie hinter den Lippen zu platzieren, um so das Nikotin über die Schleimhäute in den Körper zu bringen. Doch dank einem neuen Trend aus Dänemark werden sie nicht nur eklig, sondern auch gefährlich zweckentfremdet.

Jugendsünden gehören zum Leben eines jeden Menschen dazu. Man probiert neue Dinge aus und lernt seinen Körper besser kennen. Doch was junge Dänen nun zum Trend gemacht haben, ist nicht nur ziemlich eklig, sondern schlichtweg gefährlich: Sie führen sich die in Skandinavien so beliebten Nikotinbeutel in ihre Genitalien ein, wie Danmarks Radio berichtete.

Nikotinbeutel in Penis und Vagina, statt im Mund
Normalerweise sind die kleinen Beutel dafür gedacht, sie hinter den Lippen zu platzieren. So gelangen die Wirkstoffe des Nikotinbeutels über die Schleimhäute in den Körper. Doch laut Danmarks Radio gehen die Jugendlichen mittlerweile einen (oder auch zwei) Schritte weiter: Sie sollen die Päckchen angeblich hinter die Penis-Vorhaut, in die Vagina oder in das Hinterteil einführen.

Wenig überraschend ist dieser neue Trend gesundheitlich sehr bedenklich, denn die Beutelchen können für die Schleimheute sehr schädlich sein. Jedoch krebserregend scheint der neue Trend nicht zu sein, denn im Gegensatz zur schwedischen Modedroge Snus, enthalten die Nikotinpäckchen kein Tabak. Stattdessen setzt sich ihr Inhalt aus Nikotin und Stärke, Aromen und Pflanzenfasern zusammen. Aber: Das Gemisch besitzt ein hohes Sucht-Potenzial.

Experten über neuen Trend sehr besorgt
Die dänische Gesundheitsberaterin Rikke Højland geht davon aus, dass der neue Trend unter anderem entstanden ist, weil Jugendliche etwa verheimlichen wollen, „dass er süchtig geworden ist und nicht möchte, dass seine Eltern es entdecken.“ Sie äußert jedoch große Bedenken in Zusammenhang mit dieser „kreativen Nutzung“: „Wir sehen Zahnfleischverletzungen im Mund, und auch die Schleimhäute der Genitalien sind anfällig, sodass es auch die Haut schädigen kann“, sagte sie.

Ein probierfreudiger Teenager hat einen deutlichen Appell an die dänischen Radio-Hörer: „Ich werde das nicht wieder tun. Es war einfach nicht schön. Es ist überhaupt nichts, was ich anderen empfehlen würde. Haltet euch davon fern“, so der 19-Jährige.

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