Start News Panorama
Herzstillstand

Achtung: Weitere Giftfisch-Art breitet sich im Meer vor Kroatien aus

(FOTO: iStock/:LauraDin)
(FOTO: iStock/:LauraDin)

Im indopazifischen Raum beheimatet, verzeichnet das Mittelmeer eine zunehmende Präsenz des Rotfeuerfischs, einem Meerestier, das bei Tauchern wegen seiner prächtigen Erscheinung beliebt ist. Allerdings stellt diese Schönheit eine unterschätzte Gefahr dar.

Der Rotfeuerfisch bringt nicht nur durch seine giftigen Stacheln ein hohes Risiko für die menschliche Gesundheit mit sich, sondern gefährdet auch das ökologische Gleichgewicht entlang der Adriaküsten, einschließlich der Gewässer Kroatiens.

Gefährliche Schönheit

Der Rotfeuerfisch, ein visuell beeindruckender Räuber, besitzt Stacheln, die ein potentielles Nervengift beinhalten. Obwohl Fälle tödlicher Ausgänge selten sind, können die durch einen Stich verursachten Symptome wie starke Schmerzen, Schwellungen, Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Atemnot und Herzstillstand reichen. Besonders beunruhigend ist, dass dieses Tier im Mittelmeer kaum natürliche Fressfeinde vorfindet, was eine unkontrollierte Verbreitung begünstigt und damit ein ernsthaftes Problem für die lokalen Fischbestände darstellt.

Vorsichtsmaßnahmen

Trotz seiner gefährlichen Bewehrung zeigt der Rotfeuerfisch keine Aggressivität gegenüber dem Menschen und sucht meist in der Abenddämmerung nach Nahrung. Direkte Begegnungen zwischen Mensch und Fisch sind daher eher die Ausnahme. Dennoch ist auch beim Schnorcheln und Schwimmen im Mittelmeer besondere Vorsicht geboten.

Erste Hilfe bei Stichen

Für den Fall eines Stichs durch einen Rotfeuerfisch sind folgende Maßnahmen zu ergreifen: Eventuell vorhandene Stachelreste sollten umgehend entfernt und die Wunde desinfiziert werden. Es ist ratsam, sofort medizinische Hilfe zu suchen und darauf hinzuweisen, dass man von einem Rotfeuerfisch gestochen wurde. Falls keine Hilfe vor Ort möglich ist, kann das Eintauchen der verletzten Extremität in so heißes Wasser wie möglich für mindestens 30 Minuten Linderung verschaffen. Gleichzeitig sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, um einer Dehydration vorzubeugen.