Während Griechenland mit Grenzverbesserungen lockt, überrascht Kroatien mit moderaten Strandpreisen. Die Urlaubssaison am Mittelmeer nimmt Fahrt auf.
Die Urlaubssaison in Griechenland und Kroatien nimmt langsam Fahrt auf. Während in Serbien noch wechselhaftes Wetter herrscht, locken die griechischen Strände bereits mit angenehmen Temperaturen zwischen 25 und 28 Grad die ersten Sonnenanbeter an. In sozialen Netzwerken kursiert derzeit ein Strandfoto, das den typischen „Tomaten-Tourismus“ perfekt illustriert – jene Phase, in der die ersten Urlauber noch vereinzelt wie rote Früchte am Strand verteilt sind.
Für Reisende aus Serbien gibt es diesen Sommer erfreuliche Neuigkeiten: Der Nationale Verband der Reisebüros Serbiens (YUTA) verkündete eine umfassende Modernisierung des Grenzübergangs Evzoni. Diese soll Pass- und Zollkontrollen beschleunigen und Wartezeiten bei Ein- und Ausreise deutlich verkürzen. Zusätzlich wurden die Grenzkontrollen zwischen Bulgarien und Griechenland abgeschafft, und einige Übergänge werden erweitert.
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Der serbische Botschafter in Griechenland, Nikola Nedeljkovic, stellte zudem in Aussicht, dass das serbische elektronische Mautsystem möglicherweise ab 1. Juli auch in Nordgriechenland zum Einsatz kommen könnte. Wer einen Griechenland-Urlaub plant, sollte sich vorab gründlich informieren – besonders Familien mit Kindern. Eine sorgfältige Recherche zu familienfreundlichen Orten und geeigneten Stränden für die Kleinsten lohnt sich.
Heimische Alternativen
Übrigens: Wer es nicht ins Ausland schafft, findet auch in Serbien attraktive Erholungsmöglichkeiten. Vrnjacka Banja in Serbien zählt seit Jahren zu den beliebtesten heimischen Kurorten und bietet neben den bekannten Thermalquellen zahlreiche Attraktionen in der Umgebung für eine rundum erholsame Auszeit.
An der Adria zeichnet sich in diesem Frühjahr eine überraschende Entwicklung ab – zumindest bei den Strandpreisen. Im beliebten istrischen Urlaubsort Umag in Kroatien kostet die Tagesmiete für eine Liege aktuell nur 6 Euro, ebenso viel wie für einen Sonnenschirm. Diese Preise wirken geradezu bescheiden im Vergleich zum Vorjahr, als viele Urlauber aus Kostengründen auf das Handtuch im Sand zurückgriffen – besonders bemerkenswert für einen der beliebteren Orte an der kroatischen Küste.
Sinkende Strandpreise
Nachdem soziale Netzwerke im vergangenen Jahr von Beschwerden über überteuerte Strandpreise überschwemmt wurden, stellt sich die Frage: Handelt es sich um einen Einzelfall oder um ein Umdenken in der Preispolitik? Möglicherweise versuchen die Anbieter, in der Vorsaison mehr Gäste anzulocken, oder sie haben die negative Resonanz des Vorjahres – besonders bei Gästen aus der Region – ernst genommen.
Jedenfalls macht diese Entwicklung Hoffnung, dass ein Adria-Urlaub trotz allgemeiner Inflation und steigender Kosten für Unterkunft und Verpflegung in manchen Bereichen doch erschwinglicher werden könnte.
Für alle, die einen Kroatien-Urlaub planen, ist dies eine positive Nachricht: Solange die Hauptsaison noch nicht begonnen hat, bleiben die Preise offenbar in einem vernünftigen Rahmen.
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