Ein aufmerksamer Nachbar wurde zum Lebensretter, als mitten in der Nacht eine Holzhütte in Hallstatt lichterloh in Flammen stand.
Ein Knistern durchbrach die nächtliche Stille in Hallstatt (Oberösterreich). Kurz vor Mitternacht wurde ein Anwohner im Bezirk Gmunden durch verdächtige Geräusche aufgeschreckt. Als er einen Blick aus dem Fenster warf, bot sich ihm ein erschreckendes Bild: Die benachbarte Holzhütte stand bereits in Vollbrand, die Flammen schossen meterhoch in den Nachthimmel. Sofort handelte der Mann und wies seine Ehefrau an, die Feuerwehr zu alarmieren. Währenddessen eilte der 30-Jährige zur nahegelegenen Schule, besorgte sich einen Feuerlöscher und versuchte vergeblich, den Brand unter Kontrolle zu bringen. In letzter Minute konnte er noch die ahnungslosen Besitzer der brennenden Hütte warnen, die sich gerade zum Schlafengehen bereit machten.
Erfolgreicher Löscheinsatz
Die rasch eingetroffenen Feuerwehrkräfte konnten zwar nicht mehr verhindern, dass die Holzhütte vollständig niederbrannte, schafften es jedoch, ein Übergreifen der Flammen auf die umliegenden Wohngebäude zu verhindern. Gegen 1 Uhr nachts gaben die Einsatzkräfte schließlich Entwarnung. Die genaue Brandursache blieb zunächst ungeklärt.
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Ähnlicher Vorfall
Erst vor wenigen Tagen kam es im Bezirk Steyr-Land (Oberösterreich) zu einem ähnlichen Vorfall. Dort fing eine Gartenhütte Feuer, woraufhin insgesamt 60 Feuerwehrleute aus der Umgebung zur Brandbekämpfung ausrückten.
Bei diesem Einsatz wurde eine Frau verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.