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Iran-Krise

Außenministerium schlägt Alarm: 17.000 Österreicher im Kriegsgebiet gefangen

Außenministerium schlägt Alarm: 17.000 Österreicher im Kriegsgebiet gefangen
FOTO: iStock/EPA/STRINGER
2 Min. Lesezeit |

Tausende Österreicher sitzen im Krisengebiet fest – der Luftraum ist gesperrt, die Lage bleibt angespannt.

Am Samstag starteten die USA einen massiven Militärangriff auf den Iran, bei dem der oberste Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, ums Leben kam. Auch zahlreiche weitere Todesopfer waren zu beklagen. Der Iran reagierte seinerseits mit Gegenschlägen auf mehrere Staaten am Persischen Golf, und in der gesamten Region dauern die militärischen Auseinandersetzungen weiterhin an.

Österreicher in Gefahr

Das österreichische Außenministerium hat sich nun zur aktuellen Lage geäußert. Der Krisenstab sei am Sonntag erneut zusammengetreten und habe die Situation eingehend bewertet. Die Sicherheit der österreichischen Staatsbürger vor Ort sei die „oberste Priorität“.

Zum Stand von 14.00 Uhr hielten sich demnach noch rund 17.000 Österreicherinnen und Österreicher im Krisengebiet auf, darunter 2.500 Reisende – allein 1.500 davon in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Zahlen, so das Ministerium, würden „kontinuierlich“ steigen.

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Appell ans Ausland

Das Außenministerium appelliert an alle Österreicherinnen und Österreicher in der Region, sich auf reiseregistrierung.at zu registrieren, die Medienberichterstattung regelmäßig zu verfolgen und sich auf der Ministeriumshomepage aktuell zu informieren. Mit allen bereits registrierten Personen stehe man in Kontakt, das zuständige Team sei aufgestockt worden. Aufgrund der stark gestiegenen Zahl an Neuanmeldungen in den vergangenen Stunden könne es jedoch zu Verzögerungen kommen.

Angesichts der anhaltenden Raketenangriffe empfiehlt das Ministerium, behördliche Anweisungen strikt zu befolgen und Schutz in Gebäuden zu suchen. Zugleich weist das Außenministerium darauf hin, dass der Luftraum in mehreren betroffenen Ländern der Region nach wie vor gesperrt ist und eine Ausreise auf dem Luftweg derzeit nicht möglich ist.

„Sollten sich Personen in der aktuellen Situation für eine Ausreise auf dem Landweg entscheiden, erfolgt dies ausschließlich in der persönlichen Verantwortung der Reisenden“, heißt es seitens des Ministeriums. Wie „Heute“ berichtete, wurde der Dubai-Urlaub einer Wienerin durch die Ereignisse zum Albtraum – ein Schicksal, das mittlerweile auch zahlreiche weitere Österreicherinnen und Österreicher in der Region trifft.

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KO KOSMO-Redaktion
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