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Preissteigerungen

Bäckerin mit 666 Euro Strafe belegt: Burek-Preiserhöhung sorgt für Aufregung

Bäckerin mit 666 Euro Strafe belegt: Burek-Preiserhöhung sorgt für Aufregung
(FOTO: iStock/ Nikola Pesic)
2 Min. Lesezeit |

Mit der Einführung des Euro in Kroatien zu Beginn des Jahres 2023 kam es landesweit zu Preissteigerungen. Ein spezieller Fall, der die Aufmerksamkeit der Behörden erregte, war der einer Fast-Food-Besitzerin in der Stadt Slavonski Brod, die wegen ungerechtfertigter Preiserhöhungen verurteilt wurde.

Seit der Einführung des Euro in Kroatien am 1. Januar 2023 haben die Verbraucher landesweit mit Preissteigerungen zu kämpfen. Die Behörden haben daraufhin Inspektionen durchgeführt und Strafen gegen Unternehmer verhängt, die ihre Preise ungerechtfertigt erhöht haben.

Ein besonders auffälliger Fall ereignete sich in Slavonski Brod, wo eine Fast-Food-Besitzerin verurteilt wurde. Das Gericht befand sie für schuldig, weil sie, wie im Urteil steht, „eine unfaire bzw. aggressive Geschäftspraxis bei der Erbringung von Gastronomiedienstleistungen angewandt hat, die durch die Bestimmungen des Verbraucherschutzgesetzes verboten ist und die Einzelhandelspreise nach dem 31. Dezember 2022 ungerechtfertigt erhöht hat“.

Die Inspektoren stellten fest, dass die Besitzerin den Preis für einen Käseburek in ihrem Fast-Food-Restaurant von 15 Kuna (1,99 Euro) auf 16,58 Kuna (2,20 Euro) erhöht hat. Ähnliche Preiserhöhungen wurden auch bei anderen Produkten wie dem Fleischburek und Joghurt festgestellt. Die genauen Preiserhöhungen für andere Produkte sind jedoch nicht bekannt.

Für diese Verstöße wurde die Besitzerin mit einer Strafe von 666 Euro belegt. Das Gericht betonte, dass die Strafe mild ausfiel, da sie die Preise für ihre Gastronomiedienstleistungen am 25. Januar 2023 auf das Niveau vor der Einführung des Euro zurückgeführt hat.

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KO KOSMO-Redaktion
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