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BALKAN

Balkan Stories: Peron 1, Bahnhof Mostar

Balkan Stories: Peron 1, Bahnhof Mostar
(FOTO: Balkan Stories)
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(FOTO: Balkan Stories)

Offenbar keine Bahnfahrten mehr zwischen Federacija und RS

Im zweiten bosnischen Teilstaat, der serbisch dominierten Republika Srpska, sieht es nicht viel besser aus. Der Teilstaat hat seine eigene öffentliche Eisenbahn, die Eisenbahn der Republika Srpska.

Zwischen Banja Luka und Novi Grad an der kroatischen Grenze etwa fahren täglich nur vier Züge. Auch in den früher wichtigen Eisenbahnknotenpunkt Doboj sind es ganze vier Verbindungen pro Tag.

Mit jeweils einer Ausnahme sind sie für die allermeisten Menschen unbrauchbar, die zu halbwegs normalen Arbeitszeiten pendeln müssen.

In die Federacija gibt es zumindest laut Online-Fahrplan gar keine Verbindung. Das hat viel mit innerbosnischem Nationalismus zu tun.

Am nächsten kommen einander die Züge der beiden staatlichen Unternehmen an den jeweiligen Endbahnhöfen Doboj und Maglaj.

Geisterstrecke Sarajevo – Banja Luka – Tuzla

Eine Verbindung zwischen Bosniens größten Städten Sarajevo und Banja Luka gibt es seit Jahren nicht mehr.

Es gebe zu wenige Passagiere für die Strecke, hieß es, als die Verbindung das letzte Mal eingestellt wurde, nachdem sie ganz kurz wieder in Betrieb gegangen war.

Damals kam von Sarajevo gar nach Bihać. Acht Stunden dauerte die Fahrt nach Fahrplan. In der Praxis waren es häufig zwölf. Ein heute nahezu unvollstellbarer Luxus.

Ankündigungen, dass es bald wieder eine Verbindung zwischen Sarajevo und Banja Luka geben soll, und gar nach Tuzla, gibt es immer wieder.

So wie diese Pressemitteilung. Sie besagt, dass es diesen Zug ab 1. August geben soll.

Sicherheitshalber steht nicht dabei, in welchem Jahr.

Wahrscheinlich stammt die undatierte Aussendung aus dem Jahr 2017.

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KO KOSMO-Redaktion
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