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Förderung

Beliebter Bonus kehr zurück – was sich ändert!

Beliebter Bonus kehr zurück – was sich ändert!
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Der österreichische Reparaturbonus, eine der populärsten Fördermaßnahmen der letzten Jahre, meldet sich nach seiner überraschenden Einstellung im Frühjahr zurück auf die Bühne. Ab Dezember 2025 wird die Förderung unter dem Namen „Geräte-Retter-Prämie“ neu aufgelegt – allerdings mit deutlichen Veränderungen im Konzept. Die Neuauflage des Umweltministeriums konzentriert sich künftig stärker auf den privaten Haushalt und behält das Grundprinzip bei, Reparaturen finanziell zu unterstützen.

Für die Fortführung des Programms sind im Budget 2026 jährliche Mittel von 30 Millionen Euro eingeplant. Die Bilanz der ursprünglichen Förderung, die 2022 startete, kann sich sehen lassen: Etwa 1,7 Millionen Bons wurden eingelöst, wobei Smartphones, Geschirrspüler, Waschmaschinen und Kaffeemaschinen an der Spitze der reparierten Geräte standen. An dem Programm beteiligten sich rund 6.000 Partnerbetriebe. Als die erste Version der Förderung im Mai 2025 wegen Ausschöpfung der Mittel endete, konnten bereits ausgestellte Bons noch drei Wochen lang eingelöst werden.

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Regionale Initiativen

Nach dem Ende des bundesweiten Förderprogramms im Frühjahr wurden auch die Mittel für den Wiener Reparaturbon von maximal 100 Euro für das laufende Jahr vollständig aufgebraucht. Wien plant jedoch, diese regionale Förderung im Jahr 2026 ebenfalls neu aufzulegen. Die konkreten Details zur Ausgestaltung – insbesondere zur Förderhöhe und zu den Anspruchsvoraussetzungen – werden derzeit noch erarbeitet und sollen in den nächsten Wochen finalisiert werden. Das Umweltministerium hat unterdessen bereits festgelegt, dass bestimmte Produktkategorien künftig von der Förderung ausgeschlossen werden.

Geänderte Förderbedingungen

Anders als beim Vorgängerprogramm fallen Fahrräder, E-Bikes, Mobiltelefone sowie Luxus- und Wellnessartikel wie Massagesessel oder Fußsprudelbäder künftig aus dem Förderkatalog. Diese Einschränkung wird mit dem Ziel begründet, die Prämie dauerhaft und ohne Unterbrechungen anbieten zu können. Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) unterstreicht die neue Ausrichtung: „Mit der Geräte-Retter-Prämie machen wir nachhaltiges Handeln attraktiver. So können Geräte, die sonst im Müll landen würden, weiter genutzt werden.“

Mit der Neugestaltung reagiert das Ministerium auf die enorme Nachfrage und strebt an, die verfügbaren Ressourcen künftig effizienter und gezielter einzusetzen.

Das Programm soll langfristig zur Schonung von Ressourcen beitragen und die Kreislaufwirtschaft in Österreich stärken.

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KO KOSMO-Redaktion
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