Ein Dienstagabend im Pinzgau endet mit einem Großeinsatz: Frontalkollision zweier Kleinbusse fordert ein Todesopfer und mehrere Verletzte.
In Piesendorf im Pinzgau ist es am Dienstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine Person ums Leben kam und sieben weitere verletzt wurden. Zwei Kleinbusse kollidierten frontal miteinander, woraufhin ein Großeinsatz der Rettungskräfte eingeleitet wurde. Noch an der Unfallstelle erlag eine Person ihren Verletzungen.
Zwei Schwerverletzte mussten per Notarzthubschrauber in das Klinikum Schwarzach im Pongau sowie in das Uniklinikum Salzburg geflogen werden. Fünf weitere Personen, die leichtere Verletzungen erlitten hatten, wurden vom Roten Kreuz ins Tauernklinikum Zell am See transportiert.
Großalarm ausgerufen
Zwei Menschen waren in den verunfallten Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr mit hydraulischem Gerät befreit werden, bevor sie der Rettung übergeben werden konnten. Das Rote Kreuz rief einen Großalarm aus und stockte seinen Einsatz auf knapp 40 Kräfte auf.
Einsatzleiter Thomas Huber schilderte die Lage so: „Unterstützt wurden wir zudem von einem praktischen Arzt, zwei First Respondern und acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams. Insgesamt mussten acht betroffene Personen versorgt werden. Leider ist aufgrund der schweren Verletzungen und trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen eine Person noch an der Unfallstelle verstorben.“
Ermittlungen laufen
Neben dem Roten Kreuz standen auch die Feuerwehren Piesendorf und Zell am See mit insgesamt 25 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Mittersiller Straße (B168) war für die Dauer des Rettungseinsatzes und der anschließenden Aufräumarbeiten gesperrt.