Am Sonntagnachmittag wurden in Niederösterreich mehrere Autofahrer mit massiven Geschwindigkeitsübertretungen gestoppt. Ein 19-jähriger Wiener raste gegen 16 Uhr auf der B14 bei Klosterneuburg mit 142 km/h durch eine 70er-Zone. Die Polizei entzog ihm umgehend den Führerschein, beschlagnahmte sein Fahrzeug und erstattete Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft Tulln.
Bereits eine Stunde zuvor hatte die Autobahnpolizei auf der S1 bei Großebersdorf einen 38-jährigen Polen aus dem Verkehr gezogen. Der Mann war mit 180 km/h unterwegs – 80 km/h über dem erlaubten Limit. Auch in diesem Fall folgten sofortiger Führerscheinentzug und eine Anzeige bei der Bezirksverwaltungsbehörde in Mistelbach.
Extreme Temposünder
Auf der A4 bei Bruck an der Leitha führten Beamte ebenfalls Lasermessungen durch und stellten innerhalb von zweieinhalb Stunden 46 Tempoüberschreitungen in einer 100er-Zone fest. Besonders gravierend waren drei Fälle: Ein 79-jähriger Ukrainer wurde mit 176 km/h gemessen, ein 30-jähriger Ungar mit 159 km/h. Den negativen Höhepunkt setzte ein rumänischer Staatsbürger, der mit 192 km/h – fast doppelt so schnell wie erlaubt – unterwegs war. Sein Führerschein wurde noch vor Ort eingezogen.