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Warnungen

Blutregen über Österreich – Saharastaub sorgt für Atemnot-Gefahr

Blutregen über Österreich – Saharastaub sorgt für Atemnot-Gefahr
Symbolfoto. FOTO: iStock/graffoto8
2 Min. Lesezeit |

Eine massive Saharastaubwolke zieht über Österreich. Der „Blutregen“ könnte sichtbare Spuren hinterlassen.

Ein faszinierendes Naturphänomen, das als „Blutregen“ bekannt ist, tritt auf, wenn Regenwasser eine auffällige rötliche Färbung erhält. Diese Erscheinung wird durch feinen Saharastaub verursacht, der durch Windströmungen in die Atmosphäre gelangt und sich dort mit Regen verbindet. Der Staub enthält Eisenoxid, welches dem Regen seine markante rote Tönung verleiht.

Ab dem Mittag des 28. März wird eine massive Staubwolke aus der Sahara ganz Österreich überziehen. Bis zum Abend des 29. März wird erwartet, dass es wiederholt zu hohen Staubkonzentrationen kommt. Besonders Menschen mit Atemwegserkrankungen oder Herz-Kreislauf-Problemen sollten Vorsicht walten lassen, da Saharastaub gesundheitliche Auswirkungen haben kann. Es wird empfohlen, bei hoher Staubbelastung körperliche Aktivitäten im Freien zu reduzieren und Schutzmaßnahmen, wie das Tragen von Atemmasken, in Betracht zu ziehen.

Im Extremfall könnte es ratsam sein, im Haus zu bleiben, so die Warnung.

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Wetterbedingungen

Am Samstag wird ein Tiefdruckgebiet über der Adria den Ostalpenraum beeinflussen und den ganzen Tag über für bedecktes und regnerisches Wetter sorgen. Der Schwerpunkt der Niederschläge wird sich bis zum Abend vom Südosten auf die Alpennordseite verlagern, was ideale Bedingungen für die Entstehung des „Blutregens“ schafft.

Trotz des dramatischen Namens ist „Blutregen“ harmlos, kann jedoch sichtbare Rückstände auf Oberflächen wie Autos oder Gebäuden hinterlassen. Dieses Phänomen verdeutlicht eindrucksvoll, wie globale Wetter- und Klimamuster miteinander verknüpft sind.

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KO KOSMO-Redaktion
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