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Polizeieinsatz

Bombendrohung: Mehrere Schulen wurden evakuiert

Bombendrohung: Mehrere Schulen wurden evakuiert
Symbolbild FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Polizei-Großeinsatz am Schulzentrum Ansfelden: Hunderte Schüler mussten das Gebäude verlassen, während Einsatzkräfte mit Diensthunden das Areal durchkämmten.

Ein Großaufgebot von Polizeikräften rückte am Vormittag zum Schulzentrum in Ansfelden bei Linz aus. Die Bildungseinrichtung im oberösterreichischen Bezirk Linz-Land musste aufgrund einer von der Polizei als „Bedrohungslage“ eingestuften Situation vollständig evakuiert werden. In dem betroffenen Gebäudekomplex sind mehrere Schulen untergebracht.

Wie nun bekannt wurde, ging die Bombendrohung per E-Mail bei der Schulleitung ein. Die Sicherheitskräfte sperrten sämtliche Zufahrtsstraßen im Umkreis des Schulzentrums ab und durchsuchten das Areal mit Diensthunden. Bei der Durchsuchung konnten die Einsatzkräfte jedoch zunächst keine verdächtigen Gegenstände oder Personen entdecken.

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Betreuungsmaßnahmen

Die Schulleitung organisierte für die Kinder und Jugendlichen, soweit möglich, eine vorzeitige Heimreise. Für Schülerinnen und Schüler, die nicht nach Hause gehen konnten, wurde eine Betreuung eingerichtet.

Ähnlicher Vorfall

Der Vorfall weckt Erinnerungen an eine ähnliche Situation im Burgenland, die erst kürzlich für erhebliche Verunsicherung sorgte. Dort mussten Schüler der HAK Neusiedl am See wegen einer Amoklauf-Drohung zu Hause bleiben.

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Von den Sicherheitsmaßnahmen waren damals auch drei weitere Bildungseinrichtungen betroffen.

Zunehmende Fälle in Österreich

Nach Angaben des österreichischen Innenministeriums haben solche Bedrohungen an Schulen deutlich zugenommen. In den ersten vier Monaten des Jahres 2025 wurden in Österreich und Deutschland bereits acht Schulen nach Bombendrohungen evakuiert – die Zahl hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt.

Die Ermittler gehen von einem möglichen Zusammenhang zwischen den Vorfällen in Ansfelden und Neusiedl am See aus, da in beiden Fällen Drohungen mit ähnlichem Wortlaut per E-Mail eingingen. Die Polizei nimmt solche Drohungen stets ernst, auch wenn sich diese im Nachhinein oft als Fehlalarm herausstellen.

Bei ähnlichen Vorfällen in der Vergangenheit wurden die Verursacher später unter den Schülern identifiziert. Experten weisen darauf hin, dass auch minderjährige Täter mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen, da solche Drohungen den Straftatbestand der gefährlichen Drohung und der Störung der öffentlichen Ordnung erfüllen können.

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KO KOSMO-Redaktion
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