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Mordverdacht

Bruder tot aufgefunden: Polizei fahndet nach gefährlichem 18-Jährigen

Bruder tot aufgefunden: Polizei fahndet nach gefährlichem 18-Jährigen
FOTO: Polizei Hessen
2 Min. Lesezeit |

Ein toter Bruder, ein flüchtiger Verdächtiger – in Kassel läuft eine Fahndung, bei der die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe bittet.

Im deutschen Kassel fahndet die Polizei nach einem 18-Jährigen, der im Verdacht steht, seinen älteren Bruder getötet zu haben. Die Leiche des 21-Jährigen wurde in der vergangenen Nacht in einem Mehrfamilienhaus im Kasseler Stadtteil Waldau entdeckt, nachdem Familienangehörige ihn zuvor als vermisst gemeldet hatten. Bereits die Umstände, unter denen der Tote aufgefunden wurde, deuteten klar auf ein Verbrechen hin.

Eine am heutigen Sonntag durchgeführte Obduktion bestätigte diesen Verdacht: Der 21-Jährige wurde demnach durch stumpfe Gewalt mit einem bislang unbekannten Gegenstand getötet. Die Ermittlungen der Kasseler Kriminalpolizei, die seit dem gestrigen Abend laufen, führten rasch zu einem konkreten Tatverdacht gegen den jüngeren Bruder des Opfers. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel wurde am heutigen Nachmittag die öffentliche Fahndung nach dem 18-jährigen Dimitar Lenz eingeleitet.

Öffentliche Fahndung

Gesucht wird Dimitar Hans-Jürgen Lenz, 18 Jahre alt, wohnhaft in Kassel. Er steht im dringenden Verdacht, seinen 21-jährigen Bruder in einer Wohnung in Kassel-Waldau getötet zu haben. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen konnte er bislang nicht gefasst werden.

Lenz ist etwa 1,74 Meter groß, von schlanker Statur und hat kurze dunkelbraune Haare sowie braune Augen. Zuletzt soll er ein weißes T-Shirt, eine Jeanshose und graue Sneaker getragen haben.

Polizeilicher Appell

Die Polizei appelliert ausdrücklich an die Bevölkerung, den Tatverdächtigen nicht anzusprechen, da von ihm eine Gefahr ausgehen könnte. Wer Dimitar Lenz sieht, soll sofort den Polizeinotruf 110 wählen.

Hinweise zum Aufenthaltsort nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen außerdem unter der Telefonnummer +49 561 910 0 entgegen.

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KO KOSMO-Redaktion
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