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Gewaltexzess

Brutale Rache nach Würstelstand-Streit: Jugendgang filmte eigene Gewaltexzesse

Brutale Rache nach Würstelstand-Streit: Jugendgang filmte eigene Gewaltexzesse
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Nach einer Konfrontation am Würstelstand folgte brutale Rache: In Wien-Donaustadt eskalierte ein Jugendkonflikt zu schweren Gewalttaten, die sogar gefilmt wurden.

Der Vorfall begann am 5. Oktober im Gewerbepark Wien-Stadlau. Eine Gruppe von Männern hatte sich an einem Würstelstand zum Essen und Trinken versammelt. Als Jugendliche auf dem Parkplatz lärmend mit E-Scootern umherfuhren und für Unruhe sorgten, sprachen die Männer sie darauf an. Die Situation eskalierte rasch, und die Jugendlichen reagierten mit massiver Gewalt gegen die Würstelstandbesucher. Die Attacke endete für die Männer mit erheblichen Verletzungen – darunter Kopftraumata und bei einem der Angegriffenen sogar einem Schulterbruch.

Zweite Gewalttat

Am Folgetag kam es zu einer weiteren Gewalttat. Die 17-jährige Tochter eines der verletzten Männer und ihr gleichaltriger Begleiter erkannten einen der Angreifer vom Vortag am Wonkaplatz nahe der U2-Station Wien-Aspernstraße wieder. Der 16-Jährige war in Begleitung zweier Freunde (15 und 16 Jahre alt), die an der ersten Auseinandersetzung nicht beteiligt gewesen waren. Daraufhin versammelte sich eine neunköpfige Gruppe Jugendlicher, die das Trio mit ähnlicher Brutalität attackierte.

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Neben Schlägen und einem Raub kam es auch zu einem schwerwiegenden sexuellen Übergriff. Die Täter filmten ihre Handlungen mit einem Mobiltelefon und verbreiteten die Aufnahmen anschließend in sozialen Netzwerken.

Die drei Opfer erlitten bei dem Angriff teils gravierende Verletzungen, die eine Krankenhausbehandlung erforderlich machten. Zu den Verletzungen zählten Knochenbrüche und schwere Gehirnerschütterungen. Ein Opfer verlor durch die Gewalteinwirkung sogar das Bewusstsein.

Festnahmen erfolgten

Die Videoaufnahmen führten schließlich zur Identifizierung der mutmaßlichen Täter, die nach und nach festgenommen wurden. Fünf Verdächtige befinden sich bereits in Untersuchungshaft: ein 14-jähriger türkischer Staatsangehöriger, ein 15-jähriger Afghane, zwei 17-jährige Österreicher sowie ein 19-jähriger Iraner.

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Vier weitere Tatverdächtige – ein 16-jähriger Österreicher, eine 14-jährige Slowakin sowie eine 15-jährige und eine 17-jährige Österreicherin, die vom 17-jährigen Hauptverdächtigen schwanger ist – wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien auf freiem Fuß angezeigt.

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KO KOSMO-Redaktion
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