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Corona-Aufschlag: Wird der Besuch beim Friseur nun teurer?

(FOTO: IStockphoto)

Mit 2. Mai dürfen Friseure im Land wieder aufsperren. Für viele ist dann der lang ersehnte neue Haarschnitt endlich Wirklichkeit. Die Wirtschaftskammer Steiermark empfiehlt, den Kunden einen Aufschlag aufgrund der strikten Hygienevorschriften zu verrechnen.

Wie der ORF berichtet, müsste jeder zweite Friseurbetrieb in der Steiermark aufgrund der Corona-Krise einige seiner Mitarbeiter entlassen, ebenso haben 1.500 Unternehmen das Modell der Kurzarbeit in Anspruch genommen. Die Möglichkeit, am 2. Mai wieder aufzusperren, ist jedoch mit strikten Hygienemaßnahmen verbunden.


Hygienevorschriften oberstes Gebot
Neben dem totalen Einbruch des Umsatzes stellen Maskenpflicht, Sicherheitsabstand, Desinfektionsmittel und dergleichen viele Friseurbetriebe vor eine weitere finanzielle bzw. logistische Herausforderung. Ähnliche Vorgaben gibt es auch für alle Masseure, Kosmetiker und Fußpfleger.

„Wir werden all unseren Kunden sagen, dass sie eine Gesichtsmaske mitbringen sollten, und es muss immer ein Meter Abstand sein, also jeder zweite Sessel ist dann frei zu lassen“, so die Landesinnungsmeisterin Doris Schneider gegenüber dem Orf. Ferner betonte sie, dass das Schneidewergzeug ohnehin immer desinfiziert werde und stets frische Handtücher verwendet werden würden.


Drei bis sieben Euro teurer?
Der steirische Spartenobmann der WK, Hermann Friedrich Talowski sieht darin einen erheblichen Mehraufwand für die Unternehmen, weshalb er einen Corona-Aufschlag empfiehlt: „Auf Grund der zusätzlichen Hygienevorschriften der Bundesregierung wird es einen Covid-Hygienezuschlag pro Kunden zwischen drei und sieben Euro geben können. Die Empfehlung der Landesinnung an die Betriebe gilt für die Dauer der Covid-Verordnung.“

Schlussendlich bleibt es jedoch den einzelnen Betrieben überlassen, ob sie eine zusätzliche Corona-Gebühr einführen oder nicht. Vonseiten des Wirtschaftsministeriums gebe es „keinen Vorschlag in diese Richtung und es gibt auch keine Empfehlung dazu“, zitiert die „Heute“.