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Crvena Zvezda-Legende ist gestorben!

Crvena Zvezda-Legende ist gestorben!
FOTO: KK Crvena zvezda
2 Min. Lesezeit |

Die Basketballwelt trauert um eine Legende: Djordje Andrijasevic, ehemaliger Spieler und Trainer von Roter Stern Belgrad, ist im Alter von 95 Jahren verstorben. Andrijasevic gehörte zur ersten goldenen Generation des Klubs und führte die Rot-Weißen später als Coach 1971 zum ersten Pokalsieg Jugoslawiens in der Vereinsgeschichte.

Geboren am 5. Mai 1931 im damaligen Königreich Jugoslawien, entdeckte er seine Liebe zum Basketball auf dem Kleinen Kalemegdan unter der Anleitung von Trainer Milan Musa Bjegojevic. Seine Karriere entwickelte sich stetig – 1949 gewann er mit den Junioren von Roter Stern die Meisterschaft als einer der herausragenden Spieler. Sein Debüt in der ersten Mannschaft gab er am 6. Mai 1950 in Zrenjanin gegen Proleter.

In der Dekade von 1950 bis 1960 zählte Andrijasevic zu den besten Basketballern Jugoslawiens. Parallel zu seiner Sportkarriere absolvierte er ein Wirtschaftsstudium in Belgrad. Nach sechs Meistertiteln mit Roter Stern wechselte er für zwei Jahre nach Italien, wo er nicht nur Basketball spielte, sondern auch promovierte. Nach seiner Rückkehr und dem Militärdienst half er dem Verein 1960 entscheidend beim Klassenerhalt. Sein letztes Spiel im Trikot von Roter Stern bestritt er am 26. August 1961 im ewigen Derby gegen Partizan. Insgesamt absolvierte er 111 Partien für den Klub und erzielte 696 Punkte. Zudem vertrat er Jugoslawien in 47 Länderspielen.

Seine Trainerkarriere begann Andrijasevic in Frankreich, wo er 1969 und 1970 den französischen Pokal gewann. 1970 kehrte er als Nachfolger von Milan Musa Bjegojevic zu Roter Stern zurück und führte den Verein 1970/71 zum historischen ersten Pokalsieg Jugoslawiens in Ljubljana. In 27 Spielen als Cheftrainer von Roter Stern verzeichnete er 20 Siege und 7 Niederlagen. Anschließend ging er wieder nach Frankreich, wo er zweimal Caen und später Olympique Antibes trainierte.

Djordje Andrijasevic verstarb am 6. August 2025. Er hinterlässt seine Frau, drei Kinder, sechs Enkelkinder und vier Urenkelkinder. In einer Beileidsbekundung würdigte Roter Stern Belgrad ihn als einen Menschen, „der auf jede mögliche Weise die reichen Seiten der Geschichte von Roter Stern geschrieben hat.“

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KO KOSMO-Redaktion
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