Ein Cyberangriff auf Intersport Wels brachte Kundendaten in fremde Hände – und die Nachwirkungen sind noch nicht abgeschlossen.
Bei Kunden des Sportartikelhändlers Intersport in Wels sorgt ein Cyberangriff für Beunruhigung. Wie die Oberösterreichischen Nachrichten berichten, ereignete sich der Vorfall im Zeitraum zwischen dem 8. und 15. April. Dabei gelang es unbekannten Tätern, in ein Bestellsystem einzudringen und personenbezogene Daten zu entwenden. Der Angriff wurde erst zu einem späteren Zeitpunkt bemerkt, woraufhin das Unternehmen sofort mit Gegenmaßnahmen reagierte.
Datenleck bei Dienstleister
Ausgangspunkt des Datenlecks war ein externer IT-Dienstleister, bei dem Kundendaten hinterlegt waren. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind besonders sensible Informationen wie Passwörter oder Zahlungsdaten offenbar nicht in unbefugte Hände gelangt. Dennoch besteht die Möglichkeit, dass Namen, Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen sowie Bestellinformationen abgegriffen wurden. Wie groß die Zahl der betroffenen Kunden tatsächlich ist, lässt sich derzeit noch nicht beziffern.
Warnung an Kunden
Das Unternehmen hat die zuständige Datenschutzbehörde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt und betroffene Kunden entsprechend informiert. Parallel dazu läuft die interne Aufarbeitung des Sicherheitsvorfalls mit Hochdruck. Kunden werden dazu angehalten, erhöhte Vorsicht walten zu lassen: Auffällige E-Mails, Anrufe von unbekannten Nummern oder unerwartete Zahlungsaufforderungen sollten kritisch hinterfragt werden. Besonders wichtig ist dabei, keine Links in verdächtigen Nachrichten anzuklicken und mögliche Betrugsversuche umgehend bei der Polizei anzuzeigen.
Besonders wichtig ist dabei, keine Links in verdächtigen Nachrichten anzuklicken und mögliche Betrugsversuche umgehend bei der Polizei anzuzeigen.