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Sonntagsöffnung

Mehrheit der kontrollierten Geschäfte verstößt gegen Sonntagsverbot

Mehrheit der kontrollierten Geschäfte verstößt gegen Sonntagsverbot
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Wien debattiert über Sonntagsöffnung beim ESC – doch die Realität auf den Straßen sieht längst anders aus.

Ob der Eurovision Song Contest in Wien mit geöffneten Geschäften an Sonntagen einhergehen wird, ist politisch weiterhin offen – und die Debatte darüber hält unvermindert an. Die Stadt Wien betonte, dass bei der Frage der Sonntagsöffnung faire Wettbewerbsbedingungen und der Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten im Vordergrund stünden.

Die jüngsten Kontrollen fielen in eine Phase intensiver politischer Auseinandersetzung: Während die ÖVP grundsätzlich für eine Liberalisierung eintritt und die NEOS rund um den Songcontest zumindest einen Pilotversuch befürworten, lehnt der größere Koalitionspartner SPÖ eine Lockerung ebenso ab wie die Gewerkschaft.

Illegale Öffnungen

Dass das bestehende Verbot in der Praxis ohnehin nicht flächendeckend eingehalten wird, zeigen Kontrollen der Stadt – über die zunächst der Kurier berichtet hatte. Von 37 überprüften Betrieben hatten 23 illegal an einem Sonntag geöffnet. Das ist das Ergebnis zweier Schwerpunktkontrollen der städtischen Gruppe Sofortmaßnahmen.

Darüber hinaus wurden 35 weitere Anzeigen erstattet, unter anderem wegen abgelaufener Produkte und fehlerhafter Preisauszeichnung. Die möglichen Strafen reichen bis zu 1.090 Euro; in besonders schwerwiegenden Fällen kann auch die Gewerbeberechtigung entzogen werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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